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Produktentwicklung Dialysekonzern FMC erhält Forschungsvorstand

Fresenius Medical Care bekommt einen eigenen Vorstand für Forschung und Entwicklung. Damit sollen beide Bereiche weltweit besser koordiniert werden. Olaf Schermeier von Dräger Medical wird Vorstandsmitglied Nummer acht.
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FMC-Mitarbeiter: Der Vorstand des Dialyse-Konzerns wächst. Quelle: dapd

FMC-Mitarbeiter: Der Vorstand des Dialyse-Konzerns wächst.

(Foto: dapd)

Frankfurt Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) bekommt einen eigenen Forschungsvorstand und will damit die Weiterentwicklung seiner Produkte vorantreiben. Olaf Schermeier, der bisher für den Lübecker Medizintechnikkonzern Dräger Medical arbeitet, werde ab März weltweit die Verantwortung für das Ressort Forschung und Entwicklung übernehmen, teilte die Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius am Montag mit. Die Zahl der FMC-Vorstände steigt damit von sieben auf acht.

Bisher kümmern sich bei FMC in erster Linie die drei für die verschiedenen Weltregionen zuständigen Vorstände um die Weiterentwicklung von Produkten. Mit der Schaffung eines eigenen Vorstandsressorts soll die Forschung nun - ähnlich wie bereits die Produktion - weltweit stärker koordiniert werden. FMC wolle neue Lösungen für die Behandlung von Dialysepatienten entwickeln und gleichzeitig die Effizienz erhöhen, sagte der künftige FMC-Chef Rice Powell. Der Amerikaner tritt im Januar die Nachfolge seines Landsmanns Ben Lipps an, der seit 1999 an der Spitze des weltgrößte Blutwäschekonzerns steht und aus Altersgründen ausscheidet.

Der neue Forschungsvorstand Schermeier arbeitet seit 2004 in verschiedenen leitenden Funktionen für Dräger Medical. Der 40-Jährige, der Elektrotechnik und technische Informatik studiert hat, hat bei dem Konzern unter anderem die zuvor getrennten Ressorts Forschung und Entwicklung zusammengelegt.

 
  • rtr
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