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Puppenhersteller Zapf trennt sich von Vorstandschef

Der Puppenhersteller Zapf Creation trennt sich von seinem Vorstandschef Thomas Eichhorn. Eichhorn war seit dem Börsengang 1999 Vorstandschef von Zapf, im Unternehmen arbeitete er seit 1988.

HB COBURG. Der Vorstandschef des angeschlagenen Puppenherstellers Zapf Creation muss gehen. Thomas Eichhorn sei vom Aufsichtsrat bereits am Mittwoch mit sofortiger Wirkung abberufen worden, teilte Zapf am Donnerstag in Rödental bei Coburg ohne Angabe von Gründen mit. Eichhorn war seit dem Börsengang 1999 Vorstandschef von Zapf, im Unternehmen arbeitete er seit 1988. Das Unternehmen hatte erst Anfang Mai einen Verlust von 27 Millionen Euro und einen Umsatzrückgang für das vergangene Jahr bekannt gegeben. Zudem hatte der Puppenhersteller nach mutmaßlichen Bilanzmanipulationen seine Geschäftszahlen für die zurückliegenden Jahre korrigieren müssen. Die Staatsanwaltschaft Hof ermittelt wegen des Verdachts der Untreue und des Betrugs. Ausschlaggebend für die schlechten Zahlen sind hohe Kosten für den Konzernumbau, die Finanzvorstand Georg Kellinghusen jüngst auf „deutlich über 20 Millionen Euro“ bezifferte. Zudem verkaufen sich die Marken des deutschen Marktführers – Baby Born, Baby Annabell und Chou Chou – nur schleppend. Um die Kosten zu senken, streicht Zapf Creation derzeit 80 Stellen.

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