Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

PwC-Studie Dax-Konzernchefs haben 2018 weniger verdient – Gehälter im Median bei rund sechs Millionen Euro

Die Vorstandsvorsitzenden der Dax-Unternehmen haben 2018 zwei Prozent weniger Gehalt bekommen als 2017. Bei Chefs von MDax-Konzern fiel der Rückgang größer aus.
1 Kommentar
Die Konzernlenker der Tec-Dax-Unternehmen konnten sich über ein Plus von zwei Prozent freuen. Dies hängt allerdings auch mit der neuen Zusammensetzung der Indizes zusammen. So ist etwa die Deutsche Telekom als Schwergewicht im TecDax notiert. Quelle: Reuters
Telekom-Chef Timotheus Hoettges

Die Konzernlenker der Tec-Dax-Unternehmen konnten sich über ein Plus von zwei Prozent freuen. Dies hängt allerdings auch mit der neuen Zusammensetzung der Indizes zusammen. So ist etwa die Deutsche Telekom als Schwergewicht im TecDax notiert.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die Chefs der 30 größten Konzerne in Deutschland haben im vergangenen Jahr weniger verdient. Die Gehälter sanken im Vergleich zu 2017 um zwei Prozent, wie eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ergab. Damit lagen die Gehälter der Dax-Chefs im Jahr 2018 bei rund sechs Millionen Euro im Median. Der Median ist ein Mittelwert, der Ausreißern ein geringeres Gewicht gibt als der einfache Durchschnitt.

Die Chefs der Unternehmen, die im MDax der mittelgroßen Werte notiert sind, erhielten demnach sieben Prozent weniger Gehalt. Die Vorstandsvorsitzenden der Unternehmen im Kleinwerteindex SDax bekamen ein Prozent weniger. Die Konzernlenker der Tec-Dax-Unternehmen konnten sich indes über ein Plus von zwei Prozent freuen.

Dies hängt allerdings auch mit der neuen Zusammensetzung der Indizes zusammen. So ist etwa die Deutsche Telekom als Schwergewicht im TecDax notiert.

Nachdem die Gehälter in den Vorjahren dank der andauernd starken Konjunktur gestiegen waren, habe 2018 die sich abschwächende Wirtschaft die Geschäftsentwicklung erstmals signifikant beeinflusst. Das zeige sich auch an der Vergütung, heißt es in der Studie. PwC hat die Gehälter von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern aller 160 Unternehmen in Dax, MDax, SDax und TecDax untersucht.

Negativ entwickelten sich allerdings nur die sogenannten gewährten Gehälter. Die tatsächlich ausgezahlten Vergütungen der deutschen Top-Manager seien sogar um elf Prozent gestiegen. Das liege auch daran, dass stellenweise variable Teile der Vergütungen erst viel später ausgezahlt würden, erklärten die Macher der Studie.

Außerdem macht die Untersuchung einen Unterschied zwischen Konzernchefs und den übrigen Vorstandsmitgliedern. Bei letzteren sieht es etwas anders aus: Die Vorstände der Dax- und TecDax-Unternehmen konnten sich über höhere vereinbarte Gehälter freuen.

Bei Aufsichtsräten zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab: Die Gesamtgehälter der Vorsitzenden sanken 2018 mehrheitlich, die der übrigen Mitglieder stiegen. Die Vergütung eines Aufsichtsratschefs eines Dax-Unternehmens betrug demnach im Median 325 000 Euro.

Mehr: Die 99-Millionen-Euro-Vergütung für Ryanair-Chef O'Leary verärgert Investoren.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: PwC-Studie - Dax-Konzernchefs haben 2018 weniger verdient – Gehälter im Median bei rund sechs Millionen Euro

1 Kommentar zu "PwC-Studie: Dax-Konzernchefs haben 2018 weniger verdient – Gehälter im Median bei rund sechs Millionen Euro"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Niemals zuvor bin ich Jemanden begegnet, der mehr Sorgen hatte als die
    Konzernchefs im DAX im Jahre 2018.
    Sie alle mögen meine Zeilen des tiefsten Bedauerns zur Kenntnis nehmen.