Raiffeisen Zentralbank Walter Rothensteiner bleibt bis 2020 Bankchef

Walter Rothensteiner wird weitere fünf Jahre an der Spitze der Raiffeisen Zentralbank tätig sein. Auch mit Vorstandsmitglied Johannes Schuster wurde bis dahin verlängert. Michael Höllerer zieht neu in den Vorstand ein.
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Das Spitzeninstitut RZB gehört den acht regionalen Raiffeisen-Landesbanken. Quelle: dapd
RZB-Chef Walter Rothensteiner

Das Spitzeninstitut RZB gehört den acht regionalen Raiffeisen-Landesbanken.

(Foto: dapd)

WienDie Raiffeisen Zentralbank (RZB) hat die Verträge von Bankchef Walter Rothensteiner und Vorstandsmitglied Johannes Schuster um weitere fünf Jahre verlängert. Darüber hinaus ziehe Michael Höllerer neu in den Vorstand des Instituts ein, teilte die RZB im Anschluss an die Sitzung des Aufsichtrats am Dienstag mit.

Höllerer ersetzt damit den bisherigen Risikovorstand Johann Strobl im Vorstand, der seine Funktion bei der RZB aus aufsichtsrechtlichen Gründen zurücklegen muss. Strobl werde sich künftig auf seine Rolle als stellvertretender Vorstandschef der RZB-Tochter Raiffeisen Bank International (RBI) konzentrieren. Schuster übernimmt künftig die Agenden von Strobl und damit den Risikobereich. Die bisherigen Aufgaben von Schuster – die Bereiche Marketing, Treasury und Sektorkunden – übernimmt der neue Vorstand Höllerer.

Diese Banken-Bosse sind nicht mehr gefragt
Antony Jenkins
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Die Bankenbranche in Europa befindet sich im Umbruch. Antony Jenkins ist nicht der erste Vorstandsvorsitzende, der seinen Posten räumen muss. In vielen anderen europäischen Geldhäusern werden ebenfalls neue Namensschilder und Visitenkarten für neue CEOs gedruckt. Nachfolgend finden Sie eine Liste von Bankenchefs, deren Managementfunktion im laufenden Jahr nicht mehr gefragt war.

Anshu Jain und Jürgen Fitschen
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Anshu Jain (li.) hat seinen Posten als Co-Chef der Deutschen Bank bereits Ende Juni 2015 geräumt. Jürgen Fitschen wird nur noch bis Mai 2016 die deutsche Großbank an der Seite von Jain-Nachfolger John Cryan führen.

Brady Dougan
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Die Schweizer Investmentbank Credit Suisse hat im März diesen Jahres beschlossen ihren CEO Brady Dougan (rechts) durch Tidjane Thiam zu ersetzen. Der Amerikaner Dougan hatte die Bank seit 2007 geführt. Thiam war zuvor Chef der britischen Versicherung Prudential.

David Walker
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In Großbritannien ersetzt John McFarlane seit April den ehemaligen Barclays-Verwaltungsratschef David Walker. McFarlane soll wie bei der Deutschen Bank helfen, nach einer Serie von Skandalen einen Kulturwandel innerhalb der Bank zu vollziehen.

Peter Sands
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Sinkende Einnahmen und ein schwacher Aktienkurs ist dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Standard Chartered, Peter Sands (im Bild), zum Verhängnis geworden. Für neuen Schwung soll Bill Winters sorgen, der früher Co-Chef der Investmentbank-Sparte bei der US-Großbank JP Morgan war.

Philip Hampton
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Philip Hamptons Zeit als Chefaufseher der Royal Bank of Scotland war ebenfalls nicht von Erfolg gekennzeichnet. Am 1. September wird Hampton daher seinen Platz für Howard Davies räumen. Davies soll die sich mehrheitlich in staatlicher Hand befindende RBS wieder in die Gewinnzone führen. Dazu soll nach mehrjährigen Verlusten vor allem das Investmentbanking verkleinert werden.

Jean-Paul Chifflet
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Nach fünf Jahren bei der französischen Credit Agricole geht Jean-Paul Chifflet mit 65 Jahren in Rente. Seine Nachfolge trat am 20. Mai Philippe Brassac an.

Das Spitzeninstitut RZB gehört den acht regionalen Raiffeisen-Landesbanken. Die RZB wiederum hält mit gut 60 Prozent die Mehrheit an der Osteuropatochter RBI.

  • rtr
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