Ramon Laguarta Neuer Pepsi-Chef setzt weiter auf ein gesundes Image

Die langjährige Pepsi-Chefin Indra Nooyi verlässt ihren Posten. Die Zielgruppe will weg von zuckrigen Produkten – das weiß auch ihr Nachfolger.
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Nach über einem Jahrzehnt räumt sie ihren Posten beim Getränkehersteller Pepsi. Quelle: AFP
Indra Nooyi

Nach über einem Jahrzehnt räumt sie ihren Posten beim Getränkehersteller Pepsi.

(Foto: AFP)

Zwölf Jahre lang stand Indra Nooyi an der Spitze des amerikanischen Getränkekonzerns Pepsico. Die gebürtige Inderin galt als eine der erfolgreichsten Managerinnen in den USA. Jetzt übergibt die 62-Jährige ihr Amt bei dem Coca-Cola-Rivalen der bisherigen Nummer zwei, dem 54-jährigen Ramon Laguarta.

Laguarta war bereits im September zur Nummer zwei ernannt worden. Der gebürtige Spanier bringt vor allem internationale Erfahrung mit. Er hatte zuvor das Geschäft in Europa und in Afrika geleitet. Nun muss er das Erbe von Nooyi fortführen. Sie hat den Umsatz des US-Getränkekonzerns in ihrer Amtszeit um mehr als 80 Prozent auf 63,5 Milliarden Dollar gesteigert und Coca-Cola weit hinter sich gelassen.

Früher als der Konkurrent hat Nooyi den Trend zu gesünderen Produkten und auch das Thema Nachhaltigkeit erkannt. Außerdem hat sie das Geschäft mit den Snacks für unterwegs massiv ausgebaut. Das reicht heute von Doritos-Chips bis zu Müsliriegeln von Quaker Oats.

Nach der Erfolgsserie kann Nooyi das Geschäft nun gelassen übergeben: „Ramon Laguarta ist genau die richtige Person, um auf unserem Erfolg aufzubauen“, lobt Nooyi. Er habe bewiesen, dass er das Geschäft ausbauen kann. Er verstehe „die sich ändernden Vorlieben von Kunden“.

Denn die werden anspruchsvoller: Kunden, allen voran die Millennials, lassen Limonaden und andere Zuckergetränke der Großkonzerne immer öfter im Regal stehen und greifen zu gesünderen oder oft auch zu lokalen Produkten. Hinzu kommt, dass einzelne Bundesstaaten und Länder Steuern auf zuckerhaltige Getränke einführen. Zuletzt war auch Kritik an Nooyis Kurs laut geworden, dass die Umstellung auf gesündere Produkte nicht schnell genug geht.

Der ehemalige Hedgefonds-Manager und CNBC-Kommentator Jim Kramer begrüßte den reibungslosen Stabwechsel. „Eine frühzeitige, gut gemanagte Übernahme ist das Beste für das Unternehmen und passt zu Nooyis gutem Führungsstil“, kommentierte er.

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