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Ray Gammell Etihad macht Konzern-Insider zum Übergangschef

Die Europa-Strategie von Etihad ist gefloppt, die Partner-Airlines Air Berlin und Alitalia stecken in einem Finanzdebakel. Nun ersetzt ab sofort ein Insider übergangsweise den scheidenden Konzernchef James Hogan.
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Zitterpartie an allen Enden – das sind Air Berlins Probleme

Dubai Die arabische Fluggesellschaft Etihad setzt mitten im Finanzdebakel bei den Partner-Airlines Air Berlin und Alitalia einen Übergangschef ein. Personalvorstand Ray Gammell werde den Konzern bis auf weiteres leiten und damit den am 1. Juli abtretenden James Hogan ablösen, teilte das staatliche Unternehmen am Montag mit.

Die Suche nach einem festen Nachfolger komme gut voran und solle in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Der Ire Gammell gehört seit acht Jahren zum Führungsteam des Emirates-Rivalen. Etihad gehört dem ölreichen Emirat Abu Dhabi am Persischen Golf.

An der Spitze der Regierung steht eine Herrscherfamilie, die nun die Konsequenzen zieht aus der gefloppten Europa-Strategie von Hogan. Unter dem Australier stieg die Gesellschaft bei Air Berlin, Alitalia und Air Serbia ein.

Die Beteiligungen entpuppten sich jedoch als Milliarden-Gräber. Alitalia ringt nach dem Scheitern des jüngsten Sanierungsversuchs ums Überleben, und Air Berlin flog voriges Jahr mit knapp 800 Millionen Euro den höchsten Verlust seiner Firmengeschichte ein. Gleichzeitig ersetzt Etihad auch Finanzchef James Rigney – einen Vertrauten Hogans – durch den Manager Ricky Thirion, der bereits seit zehn Jahren für die Airline arbeitet.

Mit welchen Airlines Sie pünktlich landen – und mit welchen nicht
Platz 10: Qantas (Australien)
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Aus über 500 Quellen haben die Experten von Flightstats ausgewertet, wie viele Flüge der internationalen Airlines im Jahr 2016 mit Verspätung gelandet sind. In der Rangliste der großen Fluggesellschaften kommt die australische Qantas mit 15,7 Prozent unpünktlichen Flügen auf Platz zehn.

Quelle: Flightstats/Bloomberg

(Foto: Reuters)
Platz 9: TAM Linhas Aéreas (Brasilien)
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Die Airline ist die brasilianische Tochter des südamerikanischen Luftfahrtkonzerns Latam. 2016 waren 14,93 Prozent der Landungen verspätet.

(Foto: Reuters)
Platz 8: Delta Air Lines (USA)
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Die größte Airline der USA fliegt von ihrem Knotenpunkt Atlanta aus Ziele weltweit an. Das Unternehmen führte 2016 rund 1,9 Millionen Flüge an – nur 14,83 Prozent davon kamen verspätet an.

(Foto: AFP)
Platz 7: Singapore Airlines (Singapur)
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Die Fluglinie aus dem ostasiatischen Stadtstaat fliegt Ziele auf der ganzen Welt an. Von den gut 85.000 Flügen im Jahr 2016 kamen 14,55 Prozent unpünktlich an.

(Foto: dpa)
Platz 6: ANA (Japan)
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All Nippon Airways ist die größte japanische Airline. Im vergangenen Jahr landeten 14,46 Prozent der Flüge mit Verspätung.

(Foto: Reuters)
Platz 5: Austrian (Österreich)
6 von 21

Die Lufthansa-Tochter aus Österreich hat es mit ihrer Pünktlichkeitsbilanz auf den fünften Platz geschafft. 14,26 Prozent der Ankünfte waren 2016 verspätet.

(Foto: dapd)
Platz 4: Qatar Airways (Katar)
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Von den angriffslustigen Airlines vom persischen Golf hat es nur die Fluggesellschaft aus dem Emirat Katar in die Spitze geschafft. Hier kamen vergangenes Jahr 13,66 Prozent der Flüge zu spät an.

(Foto: AP)
  • rtr
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