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Reederei Beluga Deal im Prozess gegen Ex-Manager abgelehnt

Das Wirtschaftsverfahren gegen Ex-Manager der Reederei Beluga zieht sich weiter in die Länge. Einen Verständigungsvorschlag lehnte die Verteidigung nun ab. Den Angeklagten wird Untreue und Betrug vorgeworfen.
23.08.2017 - 15:02 Uhr Kommentieren
Der wegen mehrfachen Betrugs und Untreue angeklagte ehemalige geschäftsführende Gesellschafter der Reederei Beluga Shipping, Niels Stolberg. Quelle: dpa
Beluga-Prozess

Der wegen mehrfachen Betrugs und Untreue angeklagte ehemalige geschäftsführende Gesellschafter der Reederei Beluga Shipping, Niels Stolberg.

(Foto: dpa)

Bremen Das seit eineinhalb Jahren laufende Wirtschaftsstrafverfahren gegen frühere Manager der Bremer Reederei Beluga zieht sich weiter in die Länge. Im Prozess um den Niedergang der Reederei lehnte die Verteidigung des angeklagten Ex-Chefs Niels Stolberg am Mittwoch den Verständigungsvorschlag der Bremer Landgerichts-Kammer ab. „Aus unserer Sicht gibt es keinen Grund, uns auf diesen Deal einzulassen“, sagte Verteidiger Bernd Groß. „Wir halten die Vorstellung für überhöht.“

Die Reederei Beluga ging 2011 mit einer Reihe von Tochterfirmen in die Insolvenz. Der heute 56 Jahre alte Stolberg und drei seiner leitenden Mitarbeiter müssen sich seit Januar 2016 wegen Untreue und Betrugs in zweistelliger Millionenhöhe vor Gericht verantworten.

Um das Verfahren abzukürzen, hatte die Kammer im Juli für den schwer erkrankten Stolberg eine Strafe zwischen drei Jahren und sechs Monaten und drei Jahren und neun Monaten vorgeschlagen. Die Verteidigung hält eine Bewährungsstrafe für angemessen.

Die drei mitangeklagten Ex-Beluga-Manager müssten dem Vorschlag der Kammer zufolge mit Bewährungsstrafen rechnen. Der Verteidiger eines angeklagten Ex-Managers zeigte sich einverstanden und forderte, das Verfahren seines Mandanten abzutrennen.

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    Die beiden anderen angeklagten Ex-Manager waren am Mittwoch beurlaubt. Die Kammer will am 6. September bekanntgeben, wie sie mit mehreren Anträgen der Verteidiger umgeht, weitere Zeugen zu laden.

    • dpa
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