René Obermann Ex-Telekom-Chef soll in den Airbus-Aufsichtsrat

Der Airbus-Konzern tauscht seine Aufseher durch. Am 11. April sollen drei neue Mitglieder ernannt werden. Mit dabei: René Obermann.
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Ex-Telekom-Chef René Obermann soll in Airbus-Aufsichtsrat Quelle: dpa
René Obermann

Der Manager ist bereits Mitglied im Aufsichtsrat von Thyssen-Krupp und Telenor.

(Foto: dpa)

ParisAirbus erneuert seinen Aufsichtsrat: Im Vorfeld der Hauptversammlung am 11. April hat der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern angekündigt, dass drei neue Mitglieder in das Gremium aufrücken sollen. Den Aktionären wird vorgeschlagen, Victor Chu, Jean-Pierre Clamadieu und René Obermann zu wählen.

Die drei neuen Mitglieder sollen den früheren EZB-Chef Jean-Claude Trichet, den Ex-Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Hans-Peter Keitel, und John Parker ersetzen, deren Mandate auslaufen.

Prominenteste Personalie ist dabei der 54-jährige Obermann. Der frühere Vorstandschef der Deutschen Telekom ist mittlerweile Managing Director des Privatinvestors Warburg Pincus und Mitglied des Aufsichtsrats von Thyssen-Krupp.

Der 60-jährige Chu ist ein Privatinvestor aus Hongkong, der mit vier Jahren aus Kanton in die damalige britische Kolonie kam. Er hat in London Jura studiert, gehörte der Exekutive von Hongkong an und leitet heute die First Eastern Investment Group, die in Hongkong basiert ist, aber sehr viel in der VR China investiert. Airbus baut derzeit seine Aktivitäten in China, wo vor allem Flugzeuge der A320-Familie gebaut werden, aus. So entsteht ein neues Forschungs- und Technologiezentrum.

Jean-Pierre Clamadieu, 59, ist Chef des Chemiekonzerns Solvay und gehört dem Verwaltungsrat des französischen Versicherers Axa an. Das Mandat der 54-jährigen Amparo Moraleda, die früher bei IBM und Iberdrola Managementfunktionen hatte, soll verlängert werden.

Dem Verwaltungsrat von Airbus gehören zwölf Mitglieder an, darunter auch CEO Tom Enders. Die Mandate sind zeitlich gestaffelt, damit nicht alle Räte auf einen Schlag ausscheiden.

Der Airbus-Frachter der Superlative
Der Beluga XL
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Die fertige Hülle des Beluga XL verließ diesen Monat den Montage-Hangar in Toulouse, Frankreich. Der neue Super-Transporter von Airbus ist nach Angaben des Flugzeugbauers eines der größten existierenden Flugzeuge überhaupt. Zur Einschätzung der Dimensionen: Der Transporter wäre in der Lage, in seinem Frachtraum gleichzeitig zwei Jets vom Typ A350 XWB zu transportieren.

Flugzeug für den Flugzeug-Transport
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Airbus plant eine ganze Flotte von Beluga XL in Dienst zu stellen. Die Transportflugzeuge sollen genutzt werden, um komplette Flugzeugteile von verschiedenen Airbus-Standorten in Europa zu den finalen Fertigungsstrecken in Frankreich, Deutschland und Spanien zu transportieren. Seine ersten Testflüge soll dieser Beluga XL nach Installation der Jet-Turbinen bereits 2018 absolvieren.

Ein A330 als Basis
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Basis für den Beluga XL ist ein anderes Airbus-Großraumflugzeug: Der A330-200. „Wir haben den A330 als Ausgangsmodell“, erklärt dazu Bertrand George, Kopf des Beluga-XL-Programms in einer Pressemitteilung. „Aber wir haben erfolgreich eine Menge Änderungen entwickelt, in das Flugzeug implementiert und getestet. Ein bereits existierendes Produkt in einen Super-Transporter umzubauen ist keine einfache Aufgabe.“

Labortests stehen an
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Erst muss der Beluga XL aber noch auf den Prüfstand. Die Systemtests finden im Flugsimulator und im Labor statt – neben Toulouse wird auch in Hamburg getestet. Unterdessen steht im Hangar in Toulouse bereits das zweite, noch im Bau befindliche Modell des Beluga XL.

Der Nächste, bitte!
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Denn während der erste Beluga XL nun in die Testphase überwechselt, hat bereits der Umbau eines zweiten A330 Jets begonnen. Fünf der Transporter will Airbus in den Dienst stellen und damit seine gestiegenen Kapazitätsanforderungen abdecken.

Höher, breiter, tragfähiger
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Die Pläne für das Beluga-XL-Programm stammen aus dem Jahr 2014. Das Flugzeug ist sechs Meter länger, einen Meter breiter und besitzt eine um sechs Tonnen höhere Nutztraglast als das Vorgängermodell Beluga ST, dass der XL ersetzen soll.

Airbus Beluga
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Der Airbus A300-600ST hat eine außergewöhnliche Silhouette, die an einen Wal erinnert. So erklärt sich der Spitzname des Supertransporters: „Beluga“.

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