Rente mit 67 Nur wenige Mitarbeiter sind älter als 55 Jahre

Seit Jahren klagen deutsche Unternehmen über Fachkräftemangel. Eine Lösung könnte sein, ältere Mitarbeiter länger im Job zu halten. Doch die meisten Firmen tun das nicht. Einige Fallbeispiele.
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Von der Leyen verteidigt Rente mit 67

Düsseldorf/München/FrankfurtÄltere Mitarbeiter sind nicht nur erfahrene Spezialisten auf ihrem Gebiet, sondern kennen auch das Unternehmen bestens. Ein Blick in die Altersstruktur der deutschen Konzerne zeigt jedoch, dass bislang von dem Potenzial der Alten kaum Gebrauch gemacht wird.

So sind beim Chemiekonzern BASF nur 11,5 Prozent der Beschäftigten älter als 55 Jahre. Beim Energieversorger RWE sieht es ähnlich aus: Gerade einmal zwei Prozent der 70 000 Beschäftigten sind älter als 60 Jahre. Die zweitälteste Gruppe, in die RWE seine Belegschaft einteilt – die der 55- bis 59-Jährigen – macht 9,8 Prozent aller Mitarbeiter aus. Beim Konkurrenten Eon, der derzeit 11 000 Stellen abbaut, fordert die Gewerkschaft, dabei auf Vorruhestandsregelungen zurückzugreifen.

Dieses Instrument nutzt auch die Deutsche Telekom seit Jahren, um den Altersdurchschnitt in den eigenen Reihen zu senken. Als ehemaliger Staatskonzern hat das Unternehmen allerdings ein Sonderproblem, denn dort arbeiten viele Beamte. Einige von ihnen tun sich mit dem technologischen Wandel schwer. Ihnen bietet die Telekom deshalb Vorruhestandsregeln an, damit sie den Konzern vorzeitig verlassen.

Von den insgesamt 76 000 Telekom-Beschäftigten auf dem deutschen Heimatmarkt waren im vergangenen Jahr sechs Prozent älter als 56 Jahre. Damit ist diese Gruppe im Vergleich zum Jahr 2008 um einen Prozentpunkt gewachsen.

Auf einen steigenden Altersdurchschnitt in den eigenen Reihen bereitet sich auch der Versicherungskonzern Allianz vor. Dort arbeiten bisher die wenigsten Beschäftigten bis zur gesetzlichen Altersgrenze – was vor allem an der attraktiven betrieblichen Altersvorsorge bei der Allianz liegt, die mit 60 Jahren abgerufen werden kann.

Der Konzern beobachtet die demografische Entwicklung und die möglichen Veränderungen durch die Rente mit 67 aber genau. Spezielle Bildungs- und Gesundheitsprogramme sollen helfen, die Belegschaft auf eine tendenziell längere Lebensarbeitszeit vorzubereiten.


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32 Kommentare zu "Rente mit 67: Nur wenige Mitarbeiter sind älter als 55 Jahre"

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  • Ältere Kräfte sind kein Schrott, jeder wird älter. Schade, das die Qualifizierung weiter runtergeht, so macht der Job keinen Spaß mehr. Ein Lob ist heute Mangelware. Politik und Realität driften auseinander. Wann gehen deutsche Arbeitnehmer auf die Straße?

  • Welchen Gehaltsverzicht meinen Sie Unternehmensberater In welchen Wolckenkukuksheim leben Sie ? So geringe Motivation kurzes Beispiel da versucht eine Firma ein Produkt zu bringen wo man weiss das geht so nicht weil der Käufer darüber getäuscht werden soll das das Ding zuviele Mängel hat, oder Wartungsintervalle siehe S-Bahn ICE, gebracht werden wo Menschen als Dammis missbraucht werden. Projektmitarbeit Forschung, Entwicklung, das war schon lustig zu sehen das da verarscht wurde bis zum geht nicht mehr. Aber in ein Land wo es Doktoren gibt die plagieren ist die Motivation zweitrangig. Wo es hochmotivierte EU Beamte gibt die wirklich ohne Leistung gut verdienen ohne 5 h zu arbeiten dann zweifle ich schon an ihren Aussagen noch dazu das die DDR und die EU eine Erfolgsgeschichte sondersgleichen ist. Woher kommen blos die Krisen die wahren doch garnicht zu sehen wo doch so viele ÄLTEREKLAR gesagt haben das geht so nicht kann nicht gehen wurden die erst garnicht gefragt nun es wurde einfach gemacht und wenn die jungen erkennen was auf sie zukommt dann sind die auch voll motiviert. da hilft dann die beschissene Riesterrente auch nicht weiter.

  • Sehr wahre Beschreibung der Situation ältere sind voll mit Erfahrungen in allen Lebensbereichen und dann stehen da so ein paar Lindners, Niebels und Kannengiesers in der Pampa werden vom Gesundheit zum Wirtschaftsminister gekürt, haben bei der BW ein wenig rumgedocktert, wenn mann dann noch die von der Leyen sieht weiss man so fort die Rote Zorror reitet wieder eine Propagandageschichte ohne das sie was sagen muss.Ein Lügenbaron wo eine Kanzlerin die Absolution erteilt, wenn man denn noch Leute erlebt hat wie aller Rittinghaus mit power Sachsenring versenkt haben, weiss man das die Facharbeiter nicht wirklich gesucht werden maximal Fachidioten die vorauseilenden Gehorsam als Dauerpraktikant abliefern. Ja veräppel ist das richtige Wort wo doch eine Maultasche die Erdrotation fast gestoppt hat. Ja aber nun muss die Linke dafür herhalten das sie beobachtet wird das alles so bleibt wie es ist.

  • Hab gar nicht gewusst, dass Amerika sozialistisch ist.

  • Warum sorgt man nicht dafür , das die jungen Leute die auf der Strasse stehen und keine Arbeit finden erst einmal eine Arbeit bekommen , von der sie leben können .
    Jeder Arbeitgeber , der einen Arbeitnehmer in Rente schickt , müsste verpflichtet werden einen jungen Menschen
    einzustellen . welcher Mensch kann denn bis 67 arbeiten ?
    Man stelle sich vor : ein 65jähriger Mann klettert auf dem Dach oder auf einem Gerüst umher ................
    Wo sollen denn die Alten alle arbeiten ?
    Ich bin fast 55 Jahre und habe jetzt schon 40 Jahre gearbeitet !!!!! mit 60 sind es dann 45 , mit 67 52 !!!!!! Jahre . Wer hält das aus ? Aber das ist wohl der Knackpunkt : desto Älter man ist , desto höher ist die Chance , das man das Rentenalter nicht mehr erreicht .
    Wo soll das noch hinführen ? Gibt es bald die Rente mit 75 ? Das sollte der Bürger bei der nächsten Wahl überdenken !

  • Die Rente mit 67 ist genauso ein Kürzungsprogramm, wie die angeblich so notwendigen Renten"reformen" von 2001 und 2004. Und wenn man als Rentner angeblich mit 43% eines durchschnittlichen Einkommens leben kann, dann stellt sich die Frage, warum diese Reformen nicht auf Beamtenpensionen übertragen wurden.
    Die Rente soll gefälligst wieder das werden, was sie einmal war: Lohnersatzfunktion mit Teilhabe am wirtschaftlichen Fortschritt.

  • Sozialismus heißt Verarmung des Volkes und Reichmachen der Oberen

  • Wenn Frau vdLeyen etwas mit Sozialismus hätte, dann würde sie als erstes gleichen Lohn für gleiche Arbeit fordern, und sich nicht um die Geschlechterverteilung in Vorständen von Dax-Konzernen kümmern. Ob da nun die Nadelstreifen auf Hose oder Rock sind ist Sch.. egal.

    Und was ist an unserer Wirtschaft sozialistisch??? Wir haben beoliberalismus pur. Wir haben nicht mal mehr sozial. Die Schere Arm-Reich ist auseinanderexplodiert. Wir haben Leute wie Otto, die im Jahr Milliarden scheffeln, und die Menschen die seine Waren bei hermes ausfahren arbeiten 70h/Woche für oft unter 700! Wo ist da Sozialismus?

    Was verstehen sie unter Sozialismus?

  • Darwin hat im Zusammenhang mit seiner Theorie nie von der menschlichen Gesellschaft gesprochen. Ihn ernsthaft in diesen Zusammenhang zu stellen ist nicht nur un-menschlich, sondern auch dumm. Ich gehe nicht davon aus, dass es in diesem Fall ernst gemeint war ...

  • Wäre so ein eklatanter Fachkräftemangel, hätte diese sozialistische v. d. Leyen und der Bubi Rösler doch nicht die Einstiegsgehälter für Zuwanderer von 66.000 Euro auf 44.000 gesenkt. Im Klartext ist das nichts weiter als ein weiteres Lohnabsenken, denn auch ein Deutscher wird nun nicht mehr erhalten als 44.000.
    Der Sozialismus in usnrem Land läßt aber immer heftiger grüßen.
    Demnächst haben wir wohl nur noch staatsgeregelte Wirtschaft.
    Diese Typen schämen sich nicht mal.
    Hauptsache sie selbst können sich ihre Diäten ständig erhöhen.
    Das Volk muß offenbar in Armut gehalten werden
    Was wir seit 10 Jahren in Berlin haben, sind Volksverräter wie es sie noch nie zuvor in usnerem Land gab.

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