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Satya Nadella übernimmt Neuer Microsoft-Chef kommt aus der Wolke

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Mobilbereich ist Nadellas größte Baustelle

Die Ups and Downs von Microsoft

Microsoft steht vor großen Herausforderungen: Das PC-Geschäft, in dem das Unternehmen mit seinem Windows-Betriebssystem eine zentrale Rolle spielt, schrumpft. Im Internet-Geschäft konnte der Konzern trotz großer Anstrengungen bisher nicht mit Google mithalten. Auch Smartphones und Tablets mit Microsoft-Software haben bisher geringe Marktanteile.

„Obwohl wir großen Erfolg gesehen haben, haben wir Hunger auf mehr. Unsere Branche respektiert keine Traditionen - sie respektiert nur Innovationen“, sagte Nadella in einer ersten Stellungnahme. Der Wandel berge große Chancen für Microsoft, das Unternehmen müsse sich aber „klar fokussieren, schneller agieren und sich weiter wandeln“, sagte Nadella. „Unser Job ist es, sicherzustellen, dass Microsoft in einer von mobilen Services und Cloud-Diensten geprägten Welt gedeiht.“

Microsoft will derzeit mit seiner Spielekonsole Xbox One und der Übernahme des Handy-Geschäfts von Nokia verstärkt zu einem Anbieter von Geräten und Diensten werden. Im Zuge der Übernahme des Nokia-Handy-Geschäfts war auch der vorherige Nokia-Chef Stephen Elop als Ballmer-Nachfolger gehandelt worden.

Nadella sei die richtige Person, um Microsoft sicher in der Spur zu halten und die existierenden Stärken auszuspielen, sagt der Geschäftsführer der auf Technologiefirmen spezialisierten Investmentbank Rutberg & Co, Rajeev Chand. Im boomenden Segment mit Smartphones und Tablets, das vor allem von Apple und Samsung dominiert wird, fehle es Nadella aber an Erfahrung. „Ich würde ihm raten, sich den Bereich mit mobilen Geräten noch einmal genau anzuschauen“, sagt Technologie-Analyst David Smith vom Marktforscher Gartner. Diese Meinung teilen viele Experten.

„Microsoft muss auf jedem Gerät präsent sein“, fordert Ted Schadler vom Analysehaus Forrester. Dafür müssten sie eigene Anwendungen entwickeln, so dass es dann beispielsweise auch Office-Programme fürs iPad gebe. Derzeit machten in diesem Bereich die Datendienst-Anbieter Dropbox oder Evernote vor, wie es funktionieren könne. „Es geht darum, überall zu sein.“ So müsse das Microsoft-Tablet - Surface genannt - attraktiver für Firmenkunden werden. Dafür gibt es aber trotz einiger Erfolgsmeldungen im Weihnachtsgeschäft noch keine wirklichen Anzeichen. Nadella müsse hier sofort die Strategie ändern, fordert Technologie-Experte Schadler.

  • rtr
  • dpa
  • afp
  • td
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