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Schwierige Kandidatenkür VDA erntet bei Chefsuche Absagen

Der Automobilverband VDA hat einen ersten Rückschlag bei der Suche nach einem neuen Chef kassiert. Nach Informationen aus Branchenkreisen stehen sowohl Ex-BMW-Chef Helmut Panke als auch der ehemalige VW-Chef Bernd Pischetsrieder für den Posten nicht zur Verfügung. Im Verband liebäugeln deshalb wichtige Vertreter mit dem Ex-Mercedes-Chef Jürgen Hubbert als Übergangskandidaten, um Zeit zu gewinnen.
  • Carsten Herz und Stefan Menzel

FRANKFURT/DÜSSELDORF. Der Automobilverband VDA hat einen ersten Rückschlag bei der Suche nach einem neuen Chef kassiert. Nach Informationen aus Branchenkreisen stehen sowohl Ex-BMW-Chef Helmut Panke als auch der ehemalige VW-Chef Bernd Pischetsrieder für den Posten nicht zur Verfügung. Im Verband liebäugeln deshalb wichtige Vertreter mit dem Ex-Mercedes-Chef Jürgen Hubbert als Übergangskandidaten, um Zeit zu gewinnen.

Der bald 68-Jährige Hubbert sei aber bereits vor gut einem halben Jahr diskret auf den VDA-Chefsessel angesprochen worden und habe damals mit Verweis auf sein Alter abgewinkt, heißt es. Hubbert selbst war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Sollte er bei seiner Meinung bleiben, stellt sich für den VDA damit die Suche nach einem Nachfolger schwieriger als gedacht dar.

VDA-Boss Gottschalk hatte am Wochenende überraschend seinen Rückzug angekündigt, nachdem Kritik am Verhalten des Verbandes beim Thema Klimaschutz publik geworden war und es in einem Magazinbericht gehießen hatte, ein Nachfolger werde bereits gesucht.

Der Verband dringt trotz der Rückschläge auf eine schnelle Nachfolgeentscheidung. „Wir brauchen schnellstens wieder eine funktionsfähige Führung“, sagte ein hochrangiges VDA-Mitglied dem Handelsblatt. Doch die Liste der möglichen Nachfolger ist seit gestern deutlich geschrumpft. Der frühere BMW-Chef Panke steht nach Brancheninformationen nicht für den Posten zur Verfügung. „Panke hat abgewunken, der hat andere Pläne“, sagte eine mit Pankes Entscheidung vertraute Person.

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