Sergio Marchionne Fiat-Chef tritt 2019 ab

Der Abschied von Sergio Marchionne bei Fiat Chrysler rückt näher. Der Autoriese bestätigt jetzt, dass der langjährige Chef den Autobauer 2019 verlassen wird. Sein Nachfolger könnte aus den eigenen Reihen kommen.
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Der Fiat-Chrysler-Chef wird den Autobauer 2019 verlassen. Quelle: dpa
Sergio Marchionne

Der Fiat-Chrysler-Chef wird den Autobauer 2019 verlassen.

(Foto: dpa)

RomDer Autoriese Fiat Chrysler (FCA) braucht wie erwartet in gut zwei Jahren einen neuen Chef. Sergio Marchionne werde das Unternehmen 2019 verlassen, sagte Verwaltungsratspräsident John Elkann am Donnerstag in Turin.

Diesen Plan hatte der italienisch-kanadische Manager selbst bereits vor einigen Jahren öffentlich gemacht. Marchionne werde aber 2018 weiterhin Vorstandschef sein, um den Geschäftsplan von Fiat voranzutreiben. Elkann deutete an, dass ein Nachfolger intern bestimmt werden könnte. „Wir haben bei FCA viele fähige Personen, die ihm nachfolgen könnten“, sagte Elkann der Nachrichtenagentur Ansa zufolge.

„Wer uns mit VW vergleicht, hat etwas Illegales geraucht“
„Wer uns mit dem deutschen Unternehmen vergleicht, hat etwas Illegales geraucht“
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Sergio Marchionne, Chef des italienisch-amerikanischen Autokonzerns Fiat Chrysler (FCA), hat Vorwürfe der Abgasmanipulation und einen Vergleich mit Volkswagen scharf zurückgewiesen. „Wir haben keinerlei Betrug begangen. Unser Fall ist in keiner Weise mit dem von Volkswagen vergleichbar“, sagte Marchionne in einem Interview. In den USA steht der Branchenriese im Verdacht, bei rund 100 000 Dieselwagen die Emissionswerte von Stickoxiden gefälscht zu haben.

„Ich hoffe, Sie kaufen es nicht, denn jedes Mal, wenn ich eines verkaufe, kostet es mich 14 000 Dollar“
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So Marchionne 2014 bei einer Konferenz in Washington über das eigene Elektroauto 500e, das in den USA für 32.650 Euro verkauft wurde - und damit offenbar immer Verluste einfuhr.

„Bei der Preisgestaltung gibt es ein Blutbad. Das ist ein Blutbad bei den Margen“
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Sergio Marchionne 2012 über die Rabatte der Konkurrenz.

„Piëch, lass es!“
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Sergio Marchionne attackierte 2009 den damaligen VW-Aufsichtsrat Ferdinand Piëch, nachdem Gerüchte laut geworden waren, dass Volkswagen an Alfa Romeo interessiert sein könnte.

„Wir sind gute Freunde“
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Sergio Marchionne 2012 über sein Verhältnis zum damaligen VW-Chef Martin Winterkorn.

„Ich rede nicht mit Leuten, die Taschen fertigen. Ich baue Autos. Was Della Valle in Forschung und Entwicklung investiert, das würde bei uns nur für den Kotflügel reichen.“
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Marchionne 2012 über den Lederwaren-Unternehmer Diego Della Valle (Tod's), nachdem dieser seine Investitionspolitik kritisiert hatte.

„Europa kann dieses Produktionsvolumen nicht vertragen. Auch wir haben eine Fabrik zu viel.“
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Marchionne 2009 über Überkapazitäten in der europäischen Automobilbranche.

  • dpa
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