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Serie: Strategie-Galerie (11) Zum Beispiel Chrysler

  • Annette Eicker (Handelsblatt)

Als Chrysler 1989 in finanzielle Schwierigkeiten geriet, entschloss sich das Unternehmen, seine Lieferantenbeziehungen völlig umzugestalten. Bis dato hatte sich Chrysler für den jeweils Preisgünstigsten entschieden, hatte seine Lieferanten „ausgequetscht“. Nun sollte der Zulieferer integrierter Partner werden und Chryslers Leistungskraft stärken. Chrysler gab einzelnen Zulieferern die Hauptverantwortung für die Entwicklung, Prototypenherstellung und Produktion einer Komponente oder eines Systems. Es wurden Zielkosten vereinbart, die vom Kundenpreis ausgingen. Und die Vertragsdauer verdoppelte sich von 2,1 auf 4,4 Jahre. Der „Sozialvertrag“ signalisierte eine langfristige Partnerschaft. Das Ergebnis war erstaunlich: Von 1980 bis 1997 reduzierte sich die Entwicklungszeit von 4,5 auf 3,1 Jahre, die Entwicklungskosten gingen um 20 bis 40 % pro Fahrzeug zurück und die Profitabilität stieg von 250 $ auf 2 140 $ pro Fahrzeug.

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