Sheryl Sandberg Facebooks Topmanagerin verschenkt Millionen

Sheryl Sandberg ist die rechte Hand von Facebook-Gründer Marc Zuckerberg. Das US-Magazin „Forbes“ schätzt ihr Vermögen auf 950 Millionen Dollar. Nun hat sie sich verpflichtet, die Hälfte ihres Geldes zu spenden.
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Bei dem sozialen Netzwerk führt Sheryl Sandberg für Gründer Mark Zuckerberg die Tagesgeschäfte. Ihr Geld steckt vor allem in Facebook-Aktien. Quelle: Reuters

Bei dem sozialen Netzwerk führt Sheryl Sandberg für Gründer Mark Zuckerberg die Tagesgeschäfte. Ihr Geld steckt vor allem in Facebook-Aktien.

(Foto: Reuters)

Seattle Der Spendenclub von US-Starinvestor Warren Buffett und Microsoft-Gründer Bill Gates erhält weiteren prominenten Zulauf. Nun machen auch Facebooks Topmanagerin Sheryl Sandberg und ihr Mann Dave Goldberg mit, wie die Initiative „The Giving Pledge“ oder zu deutsch „Das Spendenversprechen“ am Freitag in Seattle mitteilte.

Die beiden verpflichten sich, mindestens die Hälfte ihres Vermögens zu Lebzeiten oder nach ihrem Tode für wohltätige Zwecke zu spenden. Das US-Magazin „Forbes“ schätzt Sandbergs Vermögen auf rund 950 Millionen Dollar (690 Millionen Euro). Ihr Geld steckt vor allem in Facebook-Aktien. Bei dem sozialen Netzwerk führt sie für Gründer Mark Zuckerberg die Tagesgeschäfte.

Facebook damals und heute
facebook daumen
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Ein Leben ohne Facebook ist für viele Internetnutzer mittlerweile unvorstellbar. Das Soziale Netzwerk gehört zu den meistbesuchten Webseiten der Welt, es hat es 1,23 Milliarden aktive Nutzer.

Zuckerberg jung
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Mark Zuckerberg gründete das mittlerweile milliardenschwere Unternehmen als Student. Als Facebook immer erfolgreicher wurde, brach er seine Universitätslaufbahn ab. Keine schlechte Entscheidung, wie sich später zeigen sollte: 2010 wurde er vom prestigeträchtigen „Time Magazine“ zur Person des Jahres gekürt.

2004 (Original) Profile
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Die ursprüngliche Profilansicht von 2004 wird nur wenigen Facebook-Nutzern hierzulande bekannt sein: Zunächst war die Plattform den Studenten ausgewählter US-Universitäten vorbehalten. Kurz nach dem Start von Facebook wurde indes ein anderes Soziales Netzwerk mit verblüffend ähnlichem Layout populär: StudiVZ. Facebook warf dem Konkurrenten später vor, Erscheinungsbild und Funktionen abgekupfert zu haben, was das deutsche Unternehmen stets dementierte.

Facebook Chronik
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Dagegen dürfte diese Ansicht auch vielen Facebook-Nutzern in Deutschland bekannt vorkommen: Im Dezember 2011 schaltete das Unternehmen die Chronik (englisch: Timeline) frei. Die Idee dahinter: Mitglieder können ihr Leben chronologisch abbilden, von der Geburt bis heute. Während die Funktion zunächst optional freigeschaltet werden konnte, ist sie seit Herbst 2012 Pflicht – viele Datenschützer kritisierten das, weil sämtliche, auch vermeintlich vergessene Inhalte angezeigt werden. Eine Änderung auch beim Design: Nutzer können nun ein großes Bild im oberen Abschnitt ihres Profils einfügen und ihr Profil individueller gestalten.

mobile then
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Anfangs war Facebook eine Anwendung für Desktop-Computer und Notebooks – die mobile Nutzung war die Ausnahme. Mittlerweile wäre das klobige Design dieser App nicht mehr „up to date“.

mobile now
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Inzwischen hat Facebook die mobile App gründlich überarbeitet. Auch hier steht die Timeline im Mittelpunkt. Das zahlt sich aus: Mittlerweile verdient Facebook mehr als die Hälfte der Werbeumsätze mit Anzeigen auf mobilen Geräten.

Zuckerberg älter
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„Es war bisher eine unglaubliche Reise und ich bin sehr dankbar, ein Teil davon zu sein“, erklärt Zuckerberg zum zehnten Geburtstag seines Unternehmen.

Die Initiatoren der Initiative, Buffett und Gates, touren seit 2010 um die Welt, um andere Superreiche für die Idee zu gewinnen. Bislang machen 127 Menschen mit, darunter Microsoft-Mitgründer Paul Allen, Facebooks Zuckerberg, Hotelmogul Barron Hilton I oder „Star Wars“-Macher George Lucas. Auch SAP-Mitgründer Hasso Plattner steht auf der Liste.

  • dpa
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