Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Spekulationen beendet Klaus Kleinfeld übernimmt Siemens High-Tech-Sparte

Klaus Kleinfeld ist zum Chef der wichtigen Hightechsparte von Siemens ernannt worden. Der 46jährige Leiter des Amerikageschäfts sei vom Aufsichtsrat in den Zentralvorstand von Siemens berufen worden und dort ab 1. Januar für das Arbeitsgebiet Information und Kommunikation (I&C) verantwortlich, teilte Siemens am Mittwoch in München mit.

HB MÜNCHEN. Zugleich übernimmt Kleinfeld auch noch die Leitung der Hauptabteilung Konzern-Strategie. Der Zentralvorstand ist das engste Führungsgremium von Siemens. Mit dem I&C-Posten wachsen Kleinfelds Chancen, eines Tages den Vorstandsvorsitzenden Heinrich von Pierer zu beerben.

Seit Juli hatte Konzernchef Heinrich von Pierer das größte Arbeitsgebiet von Siemens kommissarisch selbst geführt. Zuvor stand lange Jahre Volker Jung an der Spitze des Arbeitsgebiets. Zu I&C gehören die Mobilfunksparte ICM, der Netzwerk-Bereich ICN und der IT- Dienstleister SBS. Alle drei Bereiche haben unter der Hightech-Flaute zu leiden. Zu den Favoriten für die Nachfolge Jungs zählten auch ICN- Chef Thomas Ganswindt und der ICM-Verantwortliche Rudi Lamprecht. Die Nachfolge Kleinfelds als Chef der Siemens Corp (New York) ist noch nicht geklärt.

In Branchenkreisen wird aber schon bald mit einer Entscheidung gerechnet. Der Aufsichtsrat beschäftigte sich auf seiner Sitzung am Mittwoch auch mit den Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2002/03 (30. September), die am Donnerstag vorgelegt werden. Analysten rechnen mit einem Umsatzrückgang um etwa zehn Prozent und einem geringeren Rückgang beim Ergebnis.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Serviceangebote