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Sporthandelskette Intersport und Jost trennen sich im Streit

Ende einer langjährigen Partnerschaft: Bei der weltgrö0ßten Sporthandelskette Intersport ist Top-Manager Klaus Jost entlassen worden. Ein erbitterter Streit im Vorstand könnte der Auslöser gewesen sein.
03.11.2014 - 18:52 Uhr Kommentieren
Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen in einer Intersport-Filiale: Bei der Sporthandelskette droht ein Streit um Posten. Quelle: dpa

Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen in einer Intersport-Filiale: Bei der Sporthandelskette droht ein Streit um Posten.

(Foto: dpa)

München Die weltgrößte Sporthandelskette Intersport trennt sich im Streit von ihrem langjährigen Top-Manager Klaus Jost. Der frühere Co-Chef des Deutschland-Geschäfts, der das Unternehmen bis vor einem Monat gemeinsam mit dem zweiten Vorstand Kim Roether geführt hatte, sei ab sofort nicht mehr dabei, teilte Intersport am Montag in Heilbronn mit. „Die grundsätzliche Meinungsverschiedenheit über die Neuausrichtung unserer Verbundgruppe war letztlich nicht mehr zu kitten“, erklärte Aufsichtsratschef Knud Hansen. Das Vertrauensverhältnis sei nachhaltig gestört.

Intersport ist einer der größten Abnehmer von Nike, Adidas und Puma. Die genossenschaftliche Händlergruppe, der weltweit 5700 Geschäfte mit einem Jahresumsatz von 10,5 Milliarden Euro angehören, hatte Anfang Oktober das Top-Management ihres Kerngeschäfts in Deutschland überraschend umsortiert. Roether wurde vom gleichberechtigten Co-Chef zum Vorstandsvorsitzenden befördert.

Seinem Rivalen Jost, der bis dahin viel stärker als Roether nach außen Erscheinung getreten und auch Präsident des internationalen Geschäfts war, wurde das neue Vorstandsressort für Ware, Marketing und Vertrieb zugewiesen. Außerdem will Intersport einen dritten Vorstand für Finanzen, Logistik und IT berufen.

Nachdem sich Jost dagegen gewehrt und auch Unterstützung aus Mitgliederkreisen erhalten hatte, verteidigte Aufsichtsratschef Hansen nun die Entscheidung für Roether. Er sei „ein erfahrener Manager mit Weitblick und einer klaren Strategie für die Zukunft der Intersport“.

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    Hansen hatte im Oktober erklärt, Roether solle dafür sorgen, dass sich die Unternehmensspitze stärker auf die Interessen der Genossenschaftsmitglieder konzentriere. Angesichts des wachsenden Online-Handels versucht das Unternehmen den Spagat zwischen der Unterstützung traditioneller Ladengeschäfte und dem Ausbau des Vertriebs im Internet.

    • rtr
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