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Bram Schot

Der Niederländer steht schon seit mehr als drei Monaten an der Spitze von Audi.

(Foto: dpa)

Stadler-Nachfolge Bram Schot will bei Audi mehr als nur Interimschef sein

Der Niederländer sollte Audi nur als Interimschef führen. Wenn es nach ihm geht, muss das jedoch nicht so bleiben.
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Wolfsburg Es ist keine einfache Aufgabe: Chef sein zu müssen, obwohl eigentlich jemand anderes Chef sein soll. Genau vor diesem Problem steht Bram Schot, der nach der Festnahme von Rupert Stadler zum Interims-Vorstandschef bei Audi berufen worden war.

In Wolfsburg bei der Konzernmutter Volkswagen herrschte von Anfang an Einigkeit: Der 57-jährige Niederländer bekommt den Posten nur für eine Übergangszeit. VW-Vorstandschef Herbert Diess hatte schon frühzeitig klargemacht, wen er als echten Audi-Chef sieht: Bei BMW hatte er Einkaufsvorstand Markus Duesmann für den vakanten Posten abgeworben. Doch BMW ziert sich, will Duesmann womöglich erst nach zwei Jahren freigeben.

Keine leichte Situation für Schot. Schon mehr als drei Monate steht er nun an der Spitze von Audi. Seit September 2017 war er dort Leiter des Vertriebs, zuvor Vertriebschef der VW-Nutzfahrzeugsparte. Der vermeintliche Übergangskandidat aus Ingolstadt hat jedoch Gefallen an seinem neuen Job gefunden: „Ich stünde langfristig als Audi-Chef bereit und hätte darauf auch große Lust“, sagte Schot nun in einem Interview mit dem „Manager Magazin“. Während Duesmann die Hände gebunden sind, gibt Schot, wie er selbst sagt, „Gas“.

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