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Stephan Winkelmann Von Audi Sport zu Bugatti

Stephan Winkelmann schaltet einen Gang höher: Der 53-Jährige wechselt vom Chefposten bei Audi Sport an die Spitze des Supersportwagenbauers Bugatti. Auch die VW-Marke Bentley bekommt einen neuen Chef.
20.10.2017 Update: 20.10.2017 - 13:12 Uhr Kommentieren
Von Audi Sport: Stephan Winkelmann wechselt zu Bugatti Quelle: AP
Stephan Winkelmann

Der einstige Lamborghini-Chef wechselt von Audi Sport zu Bugatti.

(Foto: AP)

Molsheim/Wolfsburg Audi-Sport-Geschäftsführer Stephan Winkelmann wird neuer Chef von Bugatti. Anfang 2018 übernehme der 53-Jährige die Funktion an der Spitze der Volkswagen-Konzernmarke von Wolfgang Dürheimer (59), teilte das Unternehmen am Freitag im elsässischen Molsheim mit. Dürheimer wechsele zum Jahresende auf eigenen Wunsch in den Ruhestand. VW-Konzernchef Matthias Müller bescheinigte Dürheimer „hervorragende Arbeit“. Winkelmann bezeichnete er als ausgewiesenen Kenner der Sportwagenszene und des Luxussektors. Mit seinem „Gefühl für den Umgang mit einer exklusiven Klientel“ werde er Impulse setzen.

Der studierte Politikwissenschaftler Winkelmann leitete die Audi Sport GmbH seit Frühjahr 2016, zuvor war er elf Jahre lang Präsident und Vorstandschef bei Lamborghini. Dürheimer war von BMW zu Porsche gekommen, dort wurde er 2001 Entwicklungsvorstand. Zehn Jahre später wechselte er an die Spitze von Bugatti und Bentley. Der Sportwagenbauer Bugatti ist seit 1998 eine Marke des VW-Konzerns und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter. Derzeit läuft die Produktion des auf 500 Einheiten limitierten Supersportwagens Chiron mit 1500 PS.

Wenn der Tacho bis 500 reicht
500 Exemplare wird es vom Chiron nur geben, gut 200 sind bereits verkauft
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Man macht sich ja keine Vorstellung, mit welchen Schwierigkeiten Entwickler eines Supersportwagens konfrontiert sind. Da hat man den stärksten Serienmotor der Welt konstruiert, 1.500 PS, und es gibt keinen Motorenprüfstand auf den man ihn testen kann. Reifen werden üblicherweise auch nicht bis knapp 500 km/h geprüft, wie also sicherstellen, dass sie einem nicht um die Ohren fliegen? Und dann diese gut 1,60 lange Alu-Spange, die sich einfach nicht so herstellen lässt, wie vom Design vorgesehen. Was tun? Die Antwort: Wenn das Auto ein Bugatti werden soll, muss man in Superlativen denken ...

(Foto: )
Nach vier Jahren Entwicklungszeit bringt Bugatti im Herbst den Chiron auf den Markt.
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Der Supersportwagen ist der Nachfolger des bis 2015 insgesamt 450-mal gebauten Veyron. Gleichzeitig ist der Zweisitzer die Steigerung des Superlativs: War der Veyron schon luxuriös (ab 1,2 Millionen Euro), stark (zuletzt 1.200 PS) und schnell (Rekordhalter mit 431 km/h), so soll ihn sein Nachfolger in allen Belangen übertreffen ...

(Foto: )
Bugatti Chiron
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Zeitlos ist das Design, aber mit Details an die man sich erinnert: Wie zum Beispiel die Mittelfinne, die sich über das gesamte Auto bis ins Heck zieht und die eine Reminiszenz an den Kamm des Vorkriegswagens Atlantic ist

(Foto: )
Bugatti-Lenkrad
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Im kompletten Innenraum gibt es fast kein einziges Teil aus Kunststoff. Nur am Anschnallgurt musste aus Sicherheitsgründen Kunststoff verwendet werden. Ansonsten gilt „What you see is what you get“, alles was nach Metall, Leder oder Carbon aussieht, ist es auch.

(Foto: PR)
Die typische Bugatti-Linie hat natürlich eine wichtige Funktion:
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Hinter der seitlichen C-Spange verbergen sich die Lufteinlässe für den Mittelmotor

(Foto: )
Bugatti Chiron
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Bleibenden Eindruck hinterlässt das Heck mit seiner umlaufenden Abrisskante. Das sieht nicht nur spektakulär aus, sondern sorgt auch dafür, dass während der Fahrt ein Sogeffekt entsteht, der die im Motorraum angestaute Luft abziehen lässt

(Foto: )
Bugatti Chiron
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Für den 436 Kilo schweren Motor mussten alle anderen Fahrzeugteile abspecken. Mit Leichtbau am ganzen Auto kompensiert man das Mehrgewicht, das durch mehr Leistung und Drehmoment entsteht. Motorblock aus Aluminium, Pleuelstangen und Abgasanlage aus Titan, Saugrohr, Monocoque und Hinterwagen aus Carbon sind nur einige Beispiele ...

(Foto: PR)

Volkswagen hat auch einen neuen Chef für die Luxusmarke Bentley berufen. Adrian Hallmark rückt zum 1. Februar 2018 an die Spitze von Bentley. Der 55-Jährige kommt vom britisch-indischen Rivalen Jaguar Land Rover, wo er zuletzt für die weltweite Strategie zuständig war.

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