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Stephen A. Ross US-Ökonom erhält den „Deutsche Bank Prize“

Stephen A. Ross, Finanzökonom am Massachusetts Institute of Technology (MIT), erhält den Deutsche Bank Prize in Financial Economics. Seine Modelle prägen laut Jury das Fach seit mehr als 25 Jahren.
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Der Deutsche Bank Prize in Financial Economics wird von der Goethe-Universität in Frankfurt und dem Center for Financial Studies alle zwei Jahre vergeben. Förderer ist der Stiftungsfonds Deutsche Bank. Quelle: dpa
Goethe-Universität Frankfurt.

Der Deutsche Bank Prize in Financial Economics wird von der Goethe-Universität in Frankfurt und dem Center for Financial Studies alle zwei Jahre vergeben. Förderer ist der Stiftungsfonds Deutsche Bank.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer US-Finanzökonom Stephen A. Ross wird mit dem Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 ausgezeichnet. „Stephen A. Ross hat unser heutiges analytisches Verständnis von und unseren praktischen Umgang mit Finanzinnovationen dauerhaft geprägt“, begründete der Jury-Vorsitzende Jan Pieter Krahnen die Preisvergabe an den Professor des Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Die wichtigsten von Ross entwickelten Modelle prägten das Fach seit mehr als 25 Jahren.

Der vom Stiftungsfonds Deutsche Bank geförderte Wissenschaftspreis ist mit 50 000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vom Center for Financial Studies (CFS), dessen Direktor Krahnen ist, und der Goethe-Universität Frankfurt vergeben.

Die Verleihung ist am 24. September im Rahmen eines akademischen Symposiums in Frankfurt geplant. Zuletzt war der Preis 2013 an Raghuram Rajan, Präsident der indischen Notenbank und ehemaliger Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF), verliehen worden.

In einem Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sagte Ross, er halte das Finanzsystem heute nicht für sicherer als vor wenigen Jahren. Er sprach sich für höhere Eigenkapitalquoten für Banken aus.


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