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Steuern + Recht Gieriger Sohn mit Bankvollmacht: Pech für die Mutter

Pech für eine Mutter: Sie muss sich damit abfinden, dass ihr Sohn heimlich ihre Aktien im Wert von 383 000 Euro verkauft hat. Die Frau hatte ihrem Sprössling eine Vollmacht erteilt.

Wenn Bevollmächtigte ein Depot auflösen, müsse sich die Bank nicht vergewissern, ob der Depotbesitzer davon wisse, entschied das Landgericht München I (32 O 6269/04). Wer eine Vollmacht erteile, müsse damit rechnen, dass auch ohne sein Einverständnis Bankgeschäfte abgewickelt werden könnten, argumentierten die Richter. Dieses Risiko trage der Vollmachtgeber ganz allein.

Die Frau hatte ihre Münchner Privatbank auf Schadensersatz verklagt, nachdem ihr Sohn die Aktien verscherbelt hatte, ohne ihre Zustimmung einzuholen. Der junge Mann brauchte dringend Geld, weil er wegen Anlagebetrugs in Untersuchungshaft saß und den Anwalt bezahlen musste.

Quelle: Wirtschaftswoche

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