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Steve Hasker Ex-Nielsen-Chef wird neuer Konzernlenker bei Thomson Reuters

Steve Hasker wird neuer Chef des Informationsanbieters Thomson Reuters. Der Ex-Chef des Datenanalyse-Unternehmens Nielsen folgt Mitte März auf Jim Smith.
25.02.2020 Update: 25.02.2020 - 15:32 Uhr Kommentieren
Mitte März tritt der Ex-Nielsen-Chef sein neues Amt an. Quelle: Reuters
Steve Hasker

Mitte März tritt der Ex-Nielsen-Chef sein neues Amt an.

(Foto: Reuters)

New York Der Informationskonzern Thomson Reuters wird künftig vom früheren Chef des Marktforschungsunternehmens Nielsen, Steve Hasker, geführt. Der Manager, der zuletzt in der Chefetage der Hollywood-Künstlervermittlung Creative Artists Agency (CAA) arbeitete, werde zum 15. März Nachfolger von Unternehmenschef Jim Smith, teilte der Mutterkonzern der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag mit.

Zugleich berichtete Thomson Reuters von einem unerwartet starken Anstieg des Quartalsgewinns. Das Ergebnis von 216 Millionen Dollar lag 60 Prozent über dem Gewinn des Vorjahreszeitraums und 12 Prozent über den Schätzungen von Branchenexperten.

Der frühere Journalist Smith bleibt für eine Übergangszeit an Bord und soll künftig das Kuratorium der Thomson Reuters Foundation leiten. Die von dem Konzern mitfinanzierte Stiftung unterstützt die Förderung von Medienfreiheit und Menschenrechten. Finanzvorstand Stephane Bello gibt sein Amt ebenfalls ab. Zu Bellos Nachfolger wird der Thomson-Reuters-Finanzmanager Mike Eastwood befördert.

„Unser Umbau liegt hinter uns, und wir haben einen klaren Fokus auf die Zukunft unseres Kerngeschäfts, das ist der perfekte Zeitpunkt für die nächste Generation an Führungskräften“, erklärte Smith. Er hatte Thomson Reuters nach der Finanzkrise neu aufgestellt.

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    Smiths prägendstes Projekt war die Abgabe einer Mehrheit am Geschäft mit Finanzdaten, der früheren Sparte Financial & Risk. Ein 55-prozentiger Anteil am seinerzeit umsatzstärksten Konzernsegment wurde an den Finanzinvestor Blackstone verkauft. Blackstone reichte die Beteiligung, die unter dem Namen Refinitiv firmiert, mittlerweile an die Londoner Börse weiter.

    Im zurückliegenden vierten Quartal stieg der Umsatz von Thomson Reuters ohne Berücksichtigung von Zu- und Verkäufen um vier Prozent auf 1,58 Milliarden Dollar. Dazu trugen sowohl die drei größeren Sparten bei, die Informationen für Juristen, Unternehmen sowie Steuern und Buchhaltung anbieten, als auch die Nachrichtenagentur als kleinste Sparte. Deren Quartalsumsatz legte organisch um fünf Prozent auf 164 Millionen Euro zu.

    Mehr: Der Refinitiv-Deal könnte eine lange wettbewerbsrechtliche Untersuchung auslösen.

    • rtr
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