Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Streit mit USA Das „Wunderkind“ der Musikbranche geht

Timm Renner (39), Deutschland-Chef von Universal Music, gibt seinen Job auf. Das gab er am Donnerstag auf einer Mitarbeiterversammlung in Berlin bekannt und bestätigte damit einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“.

HB BERLIN. Der Entschluss sei Anfang Dezember in Absprache mit Universal Music International gefallen. Der Grund waren offensichtlich Streitigkeiten mit dem internationalen Konzern über die Behandlung deutscher Künstler. In einer Mitteilung heißt es, Renner könne die internationalen Sparmaßnahmen von Universal zwar nachvollziehen. Bei ihrer Anwendung auf lokale Künstler und die damit zusammenhängende Organisationsstruktur habe es aber „unterschiedliche Auffassungen“ gegeben. Noch vor kurzem galt Renner als das „Wunderkind“ der Musikbranche.

Die Branche leidet unter der Flut an Raubkopien und am Massentrend zum illegalen Herunterladen von Titeln aus dem Internet. „Ich glaube fest daran, dass der Markt auch Repertoire aus Szenen und Nischen braucht, um authentische Inhalte zu entwickeln“, betonte Renner. „Obwohl der Markt deutlich geschrumpft ist, haben wir im vergangenen Jahr wieder an Umsatz mit deutschen Künstlern hinzugewonnen, dem Markttrend getrotzt.“ Er hält außerdem die Konstellation mit zwei Geschäftsführern für zu teuer, auch deswegen stelle er seinen Posten zu Verfügung.

Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote