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Studie Sind westliche Marken immun gegenüber politischen Konflikten?

Beeinflusst die Herkunft eines Produktes während einer politischen Krise die Markenwahl der Konsumenten? Das Marktforschungsinstitut Millward Brown liefert mit einer in muslimisch geprägten Ländern Asiens durchgeführten Studie neue Erkenntnisse zur Wahrnehmung westlicher Marken in politisch bewegten Zeiten.

Die Wut auf den Westen hat keine Auswirkungen auf die Markentreue asiatischer Konsumenten und den Absatz westlicher Produkte. Zu diesem Ergebnis kommen die Forscher. Marken wie McDonalds oder Coca Cola seien in den untersuchten Ländern längst gelernte Größen. Darüberhinaus beeinflussten eher soziokulturelle Faktoren die Wertvorstellungen der Konsumenten. Die befragten Personen differenzierten sehr stark zwischen ihrer kritischen Haltung gegenüber den Regierungen und den Produkten dieser Länder.

"Obwohl durch die politischen Ereignisse ein Schatten auf einige Werte fallen kann, die der Westen repräsentiert, sind westliche Marken gegenüber einer negativen Wahrnehmung insgesamt immun", resümiert Neil Doyle, Direktor für qualitative Forschung von Millward Brown Asia Pacific - Australia. Für die Studie "Asian Perspectives during Troubled Times" befragte Millward Brown in vier asiatischen Ländern sechs Fokus-Gruppen. Es folgten Tiefeninterviews mit Marketingexperten, Akademikern und Gesellschaftskommentatoren. Weitere Informationen finden Sie unter www.millwardbrown.com.

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