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Susanne Klatten Die reichste Frau Deutschlands trennt sich

Die BMW-Großaktionärin Susanne Klatten und ihr Mann Jan trennen sich nach 28 Jahren Ehe. Was das Ehe-Aus für ihre Beteiligungen bedeutet.
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„In Freundschaft in eine neue Lebensphase.“ Quelle: Agency People Image
Susanne und Jan Klatten

„In Freundschaft in eine neue Lebensphase.“

(Foto: Agency People Image)

DüsseldorfGerade einmal 53 Wörter. Länger ist sie nicht, die wahrscheinlich letzte gemeinsame Erklärung der Noch-Eheleute Susanne und Jan Klatten: „Nach mehr als dreißig guten und spannenden Jahren geben wir heute unsere Trennung als Paar bekannt.“ Weiter heißt es: „Wir gehen in Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit und in Freundschaft in eine neue Lebensphase. Themen im unternehmerischen wie auch im privaten Umfeld werden uns weiterhin verbinden.“ Damit ist es seit diesem Wochenende offiziell: Die Ehe eines der bekanntesten Ehepaare der deutschen Wirtschaft steht vor dem Aus.

Susanne Klatten ist die Tochter des Unternehmers Herbert Quandt, der unter anderem BMW zum Erfolg geführt hat. Mit einem Anteil von 20,9 Prozent an dem bayerischen Autobauer gilt Klatten laut der Liste des US-Magazins „Forbes“ mit einem Vermögen von mehr als 21 Milliarden Euro als reichste Frau Deutschlands. Einst lernten sich die Klattens im BMW-Werk in Regensburg in der Kantine kennen, wo Jan Klatten damals als Ingenieur arbeitete. 1990 heirateten die beiden in Kitzbühel.

Über die Hintergründe der Trennung ist wenig bekannt. Die Klattens bitten in ihrer Erklärung darum, die Privatsphäre zu respektieren und von Anfragen abzusehen. Fest steht: Geschieden im juristischen Sinne sind die Klattens noch nicht. Neben ihren drei Kindern wird die Noch-Eheleute außerdem die ein oder andere unternehmerische Beteiligung verbinden.

So gehört Susanne Klatten mit ihrer Beteiligungsgesellschaft Skion unter anderem der Spezialchemiekonzern Altana. Außerdem hält die BMW-Erbin Anteile am Kohlenstoffverarbeiter SGL Carbon und an dem Windkraftanlagenhersteller Nordex, bei dem auch Jan Klatten Großaktionär ist. Erst im April hatte der Unternehmer über sein eigenes Investmentvehikel Momentum Capital sein Aktienpaket bei dem Windturbinenbauer erhöht.

Auch in Zukunft wird sich an den Besitzverhältnissen nichts ändern, erklärt ein Sprecher der Familie dem Handelsblatt: „Rein gesellschaftsrechtlich und vermögensspezifisch wird die Trennung zu keinen Veränderungen führen. Die beiden sind rechtlich unabhängige Unternehmerpersonen.“

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