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Target Global Warum Investorin Malin Holmberg an Europas Zukunft glaubt

Malin Holmberg bleibt zuversichtlich. Die Partnerin der Investmentfirma Target Global glaubt trotz des drohenden Brexits an ein starkes Europa.
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Investorin verfügt über breit gefächerte internationaler Erfahrung. Quelle: Target Global
Malin Holmberg

Investorin verfügt über breit gefächerte internationaler Erfahrung.

(Foto: Target Global)

BerlinWenn es um Europa geht, sieht Malin Holmberg positiv in die Zukunft. Obwohl sie in London lebt, wo der drohende Brexit allgegenwärtig ist. Sie ist Partnerin der Berliner Investmentfirma Target Global, die an aufstrebenden Firmen wie Auto1, Wefox oder Omnio (vormals GoEuro) beteiligt ist.

Target Global verwaltet einen Fonds in Höhe von 700 Millionen Euro. Als Investorin sieht Holmberg vor allem die Erfolge, die das europäische Ökosystem in den letzten zehn Jahren hervorgebracht hat.

„Die Gründer und die Investoren sind heute erfahrener, die großen Konzerne sind offener für Innovationen. Wir sehen immer mehr Start-ups, die zu Einhörnern werden“, sagt Holmberg.

Man dürfe die unterschiedlichen Gründerszenen nicht gegeneinander ausspielen – die Stärke Europas sei gerade seine Vielfalt. Die deutsche Industrie, die britische Fintech-Szene, die technikverliebte Gesellschaft in Schweden – zusammen ergebe das ein großes Potenzial.

Holmberg, 47, kennt sich aus in Europa. Die gebürtige Schwedin hat in Stockholm studiert und einen Master in Paris und Singapur gemacht. Sie begann in der Beratung, dann ging sie zu Vodafone in London und anschließend zu Tele2.

Für den schwedischen Telekommunikationskonzern arbeitete sie in Stockholm, in Kroatien und den Niederlanden. Im Laufe ihrer Karriere hatte sie viele Rollen inne. So war sie etwa für innovative Produkte verantwortlich sowie für den Zukauf von jungen Firmen.

Beides Tätigkeiten, die sie vorbereitet haben auf ihren Job als Investorin. Und dann kommt noch eine Erfahrung hinzu: Als zweifache Mutter habe sie im Laufe ihrer Karriere manch harte Entscheidung treffen müssen, sagt Holmberg. Da habe sie gelernt: „Es ist wichtig, dass man seine Entscheidung trifft und sich nicht unter Druck setzen lässt von dem, was die Gesellschaft für richtig hält.“

Als Investorin sei das im Prinzip genauso. Da könne es manchmal sinnvoll sein, gegen den Trend zu investieren – von dem, was die anderen sagen, dürfe man sich nicht beirren lassen.

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