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Telekommunikationsbranche Telekom-Austria-Chef Ametsreiter tritt ab

Überraschender Rücktritt: Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter tritt Ende Juli zurück. Bislang gibt es keine Angaben über den Grund seines Ausscheidens. Der Aufsichtsrat berät nächsten Monat über seine Nachfolge.
15.06.2015 - 14:14 Uhr Kommentieren
Telekom Austria-Chef Hannes Ametsreiter. Quelle: Reuters
Räumt im Sommer seinen Posten

Telekom Austria-Chef Hannes Ametsreiter.

(Foto: Reuters)

Wien Telekom Austria -Chef Hannes Ametsreiter räumt im Sommer überraschend seinen Posten. Der langjährige Manager des teilstaatlichen Konzerns habe um eine einvernehmliche Vertragsauflösung per Ende Juli ersucht, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Sein Vertrag wäre bis Ende 2016 gelaufen, mit einer Verlängerungsoption bis 2018. Über seine Nachfolge wolle der Aufsichtsrat in seiner kommenden Sitzung beraten. Einer mit den Vorgängen im Unternehmen vertrauten Person zufolge findet das Treffen des Kontrollgremiums am 24. Juli statt. Der 48jährige Ametsreiter war seit 2009 Vorstandschef des österreichischen Marktführers und zuvor bereits viele Jahre in der Firma tätig.

Über die Gründe für sein Ausscheiden wurden keine Angaben gemacht. Auch ein Sprecher der Staatsholding ÖBIB, die 28,4 Prozent an dem Telekomkonzern hält, wollte sich nicht dazu äußern. Mehrheitlich gehört Telekom Austria dem mexikanischen Mobilfunkriesen America Movil des Milliardärs Carlos Slim.

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Quelle: Dealogic/Thomson Reuters/Handelsblatt Research Institute

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(Foto: Screenshot)
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(Foto: Reuters)
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(Foto: Reuters)

Der Rücktritt des Firmenchefs komme überraschend, sagten zwei Insider Reuters. Einer der beiden Personen betonte, Ametsreiter hätte ein Angebot bekommen, das man nicht ablehnen könne. Stellvertreter von Ametsreiter ist der Argentinier Alejandro Plater, der seit Anfang März das operativ Geschäft bei Telekom Austria leitet.

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    Die Börse nahm den Rücktritt des Vorstandschefs gelassen. Die Aktien der Telekom Austria lagen bereits vor der Nachricht deutlich im Minus. Telekom Austria machen wie vielen Konkurrenten geringere Roaming-Einnahmen und Zusammenschalt-Entgelte zu schaffen. Zudem schmälerte die Abwertung des weißrussischen Rubels die Erlöse.

    Am Heimatmarkt Österreich bekommt Telekom Austria darüber hinaus die steigende Konkurrenz durch den Start neuer Mobilfunkanbieter zu spüren. Zuletzt lief es dank eines Sparprogrammes wieder besser. Im Auftaktquartal konnte der Konzern Erlöseinbußen aufgrund einer strengeren Regulierung und des scharfen Wettbewerbs wettmachen und operativ zulegen

    • rtr
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