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Tesla Chef von „Autopilot“-Software geht nach nur sechs Monaten

Chris Lattner, bisher Chef von Teslas Assistenzsystem „Autopilot“, beendet seine Arbeit bei dem Elektroauto-Hersteller. Als Begründung führt der frühere Apple-Entwickler an, nicht mit dem Konzern zusammenzupassen.
21.06.2017 - 16:00 Uhr Kommentieren
Die Software soll den Fahrer entlasten und den Verkehr im Auge behalten, sie geriet jedoch im letzten Jahr in die Kritik. Quelle: dpa
Teslas „Autopilot“

Die Software soll den Fahrer entlasten und den Verkehr im Auge behalten, sie geriet jedoch im letzten Jahr in die Kritik.

(Foto: dpa)

Palo Alto Der bei Apple abgeworbene Chef von Teslas Assistenzsystem „Autopilot“ verlässt den Elektroauto-Hersteller nach nur einem halben Jahr. Es habe sich herausgestellt, dass Tesla und er doch nicht so gut zusammenpassten, schrieb Chris Lattner am späten Dienstag ohne weitere Details bei Twitter. Er sei auf der suche nach einem neuen Job. Bei Apple hatte Lattner unter anderem die Programmiersprache Swift entwickelt.

Im vergangenen Sommer geriet „Autopilot“ in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit nach einem tödlichen Unfall in den USA. Das Tesla-Auto fuhr ungebremst unter einen Lastwagen, der die Fahrbahn querte. Die Software hielt die weiße Seitenwand des Lastwagens wahrscheinlich für ein Autobahnschild, hieß es damals. Tesla betont aber, dass „Autopilot“ aktuell nur ein Assistenzsystem sei, bei dem der Fahrer stets die Kontrolle behalten müsse und das Auto nicht zum selbstfahrenden Wagen mache.

Tesla arbeitet gerade daran, die „Autopilot“-Software von einem Assistenzsystem, das Spur und die Entfernung zum vorderen Fahrzeug halten kann, mit weiteren Funktionen auszubauen. Lattners Vorgänger Sterling Anderson gründete nach seinem Ausscheiden bei Tesla zusammen mit dem ehemaligen Chefentwickler der Google-Roboterwagen, Chris Urmson, das Start-up Aurora Innovation, das an Software für selbstfahrende Autos arbeitet.

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