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Thomas Middelhoff Staatsanwalt will Ex-Arcandor-Chef hinter Gittern sehen

Arcandor „nach Gutdünken“ belastet: Das Finale im Essener Untreue-Prozess gegen Thomas Middelhoff rückt näher. Die Staatsanwaltschaft sieht ihre schweren Vorwürfe nach 30 Verhandlungstagen bestätigt.
30.10.2014 - 15:16 Uhr 3 Kommentare
Werden insgesamt 49 Fälle von Untreue mit einem Gesamtschaden von 1,1 Millionen Euro vorgeworfen: Thomas Middelhoff. Quelle: dpa

Werden insgesamt 49 Fälle von Untreue mit einem Gesamtschaden von 1,1 Millionen Euro vorgeworfen: Thomas Middelhoff.

(Foto: dpa)

Essen Der ehemalige Arcandor-Chef Thomas Middelhoff hat nach Auffassung der Staatsanwaltschaft seine Treuepflichten verletzt und dem inzwischen pleitegegangenen Konzern geschadet. Sie beantragte drei Jahre und drei Monate Haft wegen schwerer Untreue. Das erklärten die Ankläger am Donnerstag in ihrem Plädoyer vor dem Essener Landgericht.

Middelhoff habe die frühere Karstadt-Mutter „nach Gutdünken“ mit Kosten seiner zahlreichen externen Nebentätigkeiten belastet, sagte Staatsanwalt Helmut Fuhrmann am Donnerstag in seinem Plädoyer vor dem Essener Landgericht. Bei Reisen mit Arcandor- und zugleich mit privaten Terminen hätten die Kosten zumindest aufgeteilt werden müssen.

Hauptsächlich geht es um Flüge mit Chartermaschinen, die von Arcandor bezahlt wurden, nach Auffassung der Ankläger aber ganz oder teilweise privat veranlasst waren. So habe der Manager in New York regelmäßig sein Aufsichtsratsmandat bei der „New York Times“ wahrgenommen. Wenn sich Middelhoff auf Termindruck und Zeitnot berufe, sei dies in vielen Fällen aber nicht Arcandor anzulasten, sondern seinen zahlreichen externen Mandaten, argumentierte die Staatsanwaltschaft.

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    3 Kommentare zu "Thomas Middelhoff: Staatsanwalt will Ex-Arcandor-Chef hinter Gittern sehen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Aber ein paar Oligarchen, die nicht ganz lupenrein sind, haben Sie doch auch in RUS, nicht?

    • "...Staatsanwalt will Ex-Arcandor-Chef hinter Gittern sehen..."

      Nicht nur der Staatsanwalt. Das Urteil wird aber wie üblich in der DDR mit Freispruch ausgehen oder gegen Zahlung von 20000 EUR eingestellt. Wetten?

    • Dieser Vogel wäre bei uns in RUS schon erlegt!

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