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Thomas Wagner Unister-Chef stirbt bei Flugzeugabsturz

Unister-Chef Thomas Wagner ist bei einem Flugzeugabsturz in Slowenien ums Leben gekommen. Mitarbeiter und Management der Leipziger Internetgruppe trauern. Doch Wagners Tod lässt viele Fragen offen.
Update: 15.07.2016 - 17:20 Uhr

Neue Erkenntnisse im Fall Wagner

Leipzig Trauer und Entsetzen nach dem Unfalltod des Unister-Chefs und Selfmade-Millionärs Thomas Wagner: Mit einer Trauerminute und virtuellen Kondolenzbüchern erinnerte das Unternehmen in Leipzig am Freitag an seinen Geschäftsführer und weitere Opfer, die bei einem Flugzeugabsturz in Slowenien ums Leben kamen. Die Privatmaschine verunglückte am Donnerstag in Slowenien auf dem Weg von Venedig nach Leipzig mit vier Deutschen an Bord. Darunter war auch der 39-jährige Gesellschafter und Mitgründer der Unister-Holding, Oliver Schilling.

Nach dem Tod bleiben viele offene Fragen: Was wollte Wagner in Venedig? Und wie geht es weiter für das Unternehmen, das unter anderem Portale wie fluege.de und ab-in-den-urlaub.de betreibt?

„Bei den Mitarbeitern herrscht tiefe Trauer aber auch Entschlossenheit, das Geschäft im Sinne ihrer Gründer fortzusetzen“, erklärte Unternehmenssprecher Dirk Rogl. Der Betrieb laufe planmäßig weiter. So schnell wie möglich soll über die Nachfolge Wagners als Geschäftsführer entschieden werden. Vertraute und leitende Mitarbeiter hätten sich bereits in Leipzig versammelt, um den verbliebenen Gesellschaftern Handlungsempfehlungen zu geben.

„Unfassbar. Wir sind alle traurig. Und sprachlos“, erklärte auch Unister-Mitgründer und Gesellschafter Daniel Kirchhof. Wagner habe ein neues Wirtschaftssegment geschaffen und Großes aufgebaut. Wagner war alleiniger Geschäftsführer und Hauptgesellschafter des Unternehmens mit rund 1200 Mitarbeitern.

Berichte über einen Geldkoffer mit mehreren Millionen Euro an Bord wollte die Polizei vor Ort nicht kommentieren. Laut „Bild“ soll an der Absturzstelle viel Bargeld gefunden worden sein. Kirchhof: „Davon weiß ich nichts.“ Er geht davon aus, dass Wagner geschäftlich unterwegs war.

Vorwürfe wegen unerlaubten Versicherungsgeschäften
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