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Tui-Chef Fritz Joussen wird Sixt-Aufsichtsratschef

Tui-Chef Fritz Joussen wird den Sixt-Aufsichtsrat Sixt führen. Der Duisburger tritt die Nachfolge von Gunter Thielen an. Die Verbindungen zwischen dem Autovermieter und dem Reisekonzern sind traditionell eng.
22.06.2017 - 10:55 Uhr Kommentieren
Fritz Joussen führt künftig den Sixt-Aufsichtsrat. Quelle: dpa
Tui-Chef

Fritz Joussen führt künftig den Sixt-Aufsichtsrat.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Tui Vorstandschef Fritz Joussen führt ab sofort den Aufsichtsrat des Münchener Autovermieters Sixt. Der 54-jährige Duisburger sei heute Morgen vom Kontrollgremium zum Vorsitzenden ernannt worden, teilte das Unternehmen mit. Joussen löst damit Gunter Thielen ab, den einstigen Vorstandsvorsitzenden des Medienkonzerns Bertelsmann. Der 74-jährige Thielen, der  Sixt seit 2008 an der Spitze kontrollierte, scheidet auf eigenen Wunsch aus, wie es aus dem Unternehmen heißt.

Die Verbindungen zwischen dem Autovermieter und dem Reisekonzern Tui sind eng. So vermittelt der Touristikveranstalter aus Hannover neben Hotels, Flügen und Pauschalreisen auch Mietverträge von Sixt.

Joussen steht der größten Touristikfirma Europas seit 2013 vor und führte das lange Zeit zweigeteilte Unternehmen vor drei Jahren zusammen. Seither steigerte der einst wachstumsschwache Konzern seine Rendite deutlich.

Die börsennotierte Sixt SE wird faktisch geführt wie ein Familienunternehmen. Vor zwei Jahren erweiterte der Aufsichtsrat den Vorstands von drei auf fünf Personen, indem er die Unternehmersöhne Alexander Sixt (37) und Konstantin Sixt (34) zu neuen Mitgliedern bestellte. Zugleich verlängerte der Aufsichtsrat damals den Vorstandsvertrag des Vorstandsvorsitzenden Erich Sixt (72), der das Unternehmen seit 1969 in dritter Generation führt, vorzeitig bis zum Jahr 2020.

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    Ein Gauland als Nachbar? Lieber umziehen!
    Sixt-Werbung mit Alexander Gauland
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    „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben“, zitierte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ AfD-Politiker Alexander Gauland. Jérôme Boateng erlebte danach zahlreiche Solidaritätsbekundungen – sogar Politiker wie Sigmar Gabriel oder die Bundeskanzlerin schalteten sich ein. Nun mischt auch Sixt mit und nimmt Gauland auf die Schippe. Mehr zu der Kampagne.

    (Foto: Sixt)
    2014: GDL
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    „HDGDL, GDL“ - mit dieser leicht ironischen Botschaft bedankt sich der Autovermieter Sixt für den Bahnstreik. Das Buchstabenkürzel „HDGDL“ steht in der Sprache von SMS und Whatsapp für „Hab' dich ganz doll lieb“, die Abkürzung GDL steht für die Gewerkschaft der Lokführer, die am Wochenende die Deutsche Bahn bestreikt hat. Der Streik hat bei vielen Reisenden für Unmut gesorgt - und das Geschäft bei Autovermietern und Fernbussen angekurbelt.

    (Foto: PR)
    2014: Roberto Blanco
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    Zuletzt warb beispielsweise der Schlagersänger Roberto Blanco in einem vielbeachteten Internet-Musikvideo für Cabrios von Sixt. Ironischer Titel des Songs: „Ein bisschen Spar'n muss sein“. Darin macht sich der Schlagersänger selbstironisch über den Unterhaltsstreit mit seiner Ex-Frau lustig. Textbeispiele: „Goldene Uhren, riesiger TV - ich habe alles verloren, nur wegen meiner Ex-Frau.“ Nebenbei ständig im Bild: Der Schriftzug des Münchener Autovermieters.

    2001: Angela Merkel
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    Auch die Kanzlerin hat schon Erfahrung mit den hämischen Werbern von Sixt und ihren Cabrios gemacht: Im Jahr 2001 lästerte der Autovermieter über die Frisur der damaligen CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel – und ließ ihr die Haare zu Berge stehen.

    (Foto: picture-alliance)
    2007: Matthias Reim
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    Ein weiterer Pleitegeier, den Sixt für die Werbung nutzte: Schlagersänger Matthias Reim machte 2007 Schlagzeilen mit seiner Finanzmisere - und war sich kurz darauf nicht zu schade, sich selber und einen seiner Mega-Hits an Sixt zu verkaufen. Titel: "Verdammt, ich hab nix"

    (Foto: PR)
    2007: Gibsnisch!
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    Mit einem fiktiven Konkurrenten schickte der Autovermieter auch die eigenen Kunden schon in die Irre. Slogan: Günstiger als bei Sixt gibsnisch!

    (Foto: Jung von Matt)
    WM
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    Das WM-Aus der Italiener würde von Sixt mit gewohnter Häme kommentiert: Mit einem Tritt mitten in die Männlichkeit warb Sixt für schnelle Cabrios.

    (Foto: pr)
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