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Uber Neue „Nummer zwei“ kommt auch aus der Reisebranche

Uber-Chef Khosrowshahi holt sich einen alten Konkurrenten und Kollegen an seine Seite. Barney Harford war zuvor Chef beim Reisebüro Orbitz, das 2015 an Expedia, die alte Wirkungsstätte des Uber-Chefs, verkauft wurde.
20.12.2017 - 18:49 Uhr Kommentieren
Beim Fahrdienstvermittler stehen nun Manager aus der Reisebranche an der Spitze. Quelle: AP
Uber

Beim Fahrdienstvermittler stehen nun Manager aus der Reisebranche an der Spitze.

(Foto: AP)

San Francisco Beim krisengeschüttelten Fahrdienst-Vermittler Uber übernehmen erfahrene Manager aus der Reisebranche das Kommando. Der neue Chef Dara Khosrowshahi holte sich als für das Tagesgeschäft zuständige „Nummer zwei“ den einstigen Chef des Online-Reisebüros Orbitz, Barney Harford. Khosrowshahi selbst kam zu Uber im September vom Spitzenjob beim Online-Reisebüro Expedia.

Die beiden Top-Manager lernten sich erst als Konkurrenten und dann als Kollegen kennen: Harford verkaufte Orbitz im Jahr 2015 an Expedia. Er habe Khosrowshahi bei Uber bereits seit Oktober als Berater unterstützt, schrieb der Finanzdienst Bloomberg.

Harford wird die Hauptlast der Aufgabe zufallen, Uber schließlich profitabel zu machen. Im vergangenen Quartal verlor der Fahrdienst-Vermittler 1,5 Milliarden Dollar nach 1,1 Milliarden in den drei Monaten davor.

Uber ist in diesem Jahr durch eine Serie von Skandalen durchgerüttelt worden. Der Mitgründer und langjährige Chef Travis Kalanick musste gehen, nachdem eine Untersuchung zu Vorwürfen von Sexismus und Diskriminierung massive Missstände beim Management aufdeckte.

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    Das Unternehmen steht im Visier einer Klage der Google-Schwesterfirma Waymo, die Uber den Einsatz bei ihr gestohlener Roboterwagen-Technologie vorwirft. Jüngst musste Khosrowshahi zudem einräumen, dass Uber ein Jahr lang einen Hacker-Angriff verschwieg, bei dem Daten zu 57 Millionen Nutzern und Fahrern erbeutet wurden. Statt Behörden und Betroffene zu informieren, zahlte Uber den Angreifern 100.000 Dollar für die Vernichtung der gestohlenen Informationen.

    • dpa
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