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Premium Überteuerte Übernahmen Das 318-Milliarden-Risiko: Warum 2020 ein Rekordjahr für Abschreibungen werden dürfte

In der Coronakrise rechnen sich viele kostspielige Zukäufe nicht mehr. Das zwingt die Konzerne zu hohen Wertberichtigungen – mit schmerzhaften Folgen.
10.11.2020 - 16:30 Uhr
Reihenweise warnen vor allem die vom Abschwung besonders stark betroffenen Unternehmen ihre Aktionäre vor möglichen weiteren Wertberichtigungen.
Halbjahres- und Zwischenberichte

Reihenweise warnen vor allem die vom Abschwung besonders stark betroffenen Unternehmen ihre Aktionäre vor möglichen weiteren Wertberichtigungen.

Düsseldorf Auf 318 Milliarden Euro summieren sich die Hoffnungswerte in den Bilanzen der 30 Dax-Konzerne. Damit ist ein Wert erreicht, der eine Rekordhöhe in der deutschen Wirtschaftsgeschichte markiert. Allein im Vorkrisenjahr 2019 stieg die Summe der Bilanzposition „Geschäfts- oder Firmenwert“ („Goodwill“), für den es keinen materiellen Gegenwert gibt, um fast 30 Milliarden Euro. 2020 sinkt nun infolge der Coronakrise die Nachfrage bei vielen Unternehmen, weshalb die Gewinne einbrechen und gleichsam auch die erwarteten Erträge aus Zukäufen.

Damit rechnen sich viele kostspielige Übernahmen nicht mehr. Das wiederum zwingt die Unternehmen zu Abschreibungen. Die daraus entstandenen Rekordbelastungen reißen Milliardenlöcher in die Bilanzen: Bayer schrieb im dritten Quartal 2,2 Milliarden Euro seiner insgesamt fast 40 Milliarden Euro hohen Hoffnungswerte ab, bei BASF waren es 2,8 und bei Heidelberg-Cement 2,7 Milliarden Euro.

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