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Unternehmensorganisation Kampf dem Silodenken

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Siemens hat nach Aussagen von Konzernmanagern mehrere Jahre gebraucht, um das bereichsübergreifende Denken im weltweiten Verbund durchzusetzen. Heute steuert ein Team von rund 20 Leuten in der Münchener Zentrale die Umsetzung der „One“-Projekte. Für jede der 14 Branchen gibt es zudem so genannte „Sector Boards“, die das gemeinsame Auftreten koordinieren.

Beispielsweise bei Hotelneubauten: „Ein Hotelier will sich heute oft mit der komplexen Technik nicht mehr groß beschäftigen, sondern einen Partner haben, der sich um alles kümmert“, sagt Ralf von Jena, einer der Siemens-One-Mitarbeiter in München. Für große Hotelprojekte bündeln daher Bereiche wie Kommunikation, Gebäudetechnik und die Computer-Tochter Fujitsu Siemens ihre Angebote. Künftig soll auch Finanzierung und Betrieb von Anlagen von Siemens übernommen werden, erläutert von Jena. Geplant ist darüber hinaus die Entwicklung gemeinsamer Produkte.

Auf Querschnittteams wie bei Siemens will sich Telekom-Chef Ricke allein offenbar nicht verlassen, um mehr Synergien zwischen klassischem Festnetz und Online-Diensten zu gewinnen: T-Com und T-Online sind im Juni verschmolzen und werden künftig von einem Management geführt. Es soll die Mitarbeiter beider Bereiche zusammenbringen, die nicht nur räumlich getrennt sind, sondern oft auch im Marktverständnis, wie es in Kreisen des Unternehmens heißt.

Ein gemeinsames „Kind“ haben die beiden Bereiche aber bereits: „T-One“ heißt das Telefon, das diese Woche auf den Markt kommt. Mit ihm kann zuhause ins Festnetz und unterwegs über das Internet telefoniert werden, indem sich das Gerät an so genannten Hotspots ins Internet einwählt.

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