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US-Banker Mini-Madoff Stanford will Milliarden wieder

Er ist noch nicht verurteilt, aber laut Anklage steht Allen Stanford dem Milliarden-Betrüger Bernard Madoff nur wenig nach. Unterschied: Stanford hat nun die Börsenaufsicht und die Strafverfolger auf Milliarden verklagt.
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Der einstige Milliardär Allen Stanford. Quelle: Reuters

Der einstige Milliardär Allen Stanford.

(Foto: Reuters)

Houston Der unter Betrugsverdacht stehende US-Banker Allen Stanford verklagt Börsenaufsicht und Strafverfolger auf 7,2 Milliarden Dollar. Die Bundesbehörden hätten Verfassungsrechte ignoriert und seien illegal vorgegangen, hieß es in Unterlagen, die am späten Mittwochabend bei einem Bundesgericht in Houston eingereicht wurden.

Unfaire und missbräuchliche Strafverfolgungsmethoden hätten zu seinem Bankrott geführt und eine angemessene Verteidigung unmöglich gemacht, klagte Stanford. Der frühere Milliardär möchte mit der Klage sein beschlagnahmtes Vermögen wiederbekommen.

Dem 60-Jährigen wird vorgeworfen, Anleger über seine Off-Shore-Bank auf der Karibikinsel Antigua mit einem sieben Milliarden Dollar schweren Schneeballsystem betrogen zu haben. Stanford hat sich in allen 21 Anklagepunkten für unschuldig erklärt. Weder die Staatsanwaltschaft in Houston noch die Börsenaufsicht wollten sich auf Anfrage zu der Klage äußern.  

  • rtr
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