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US-Pharmakonzern Merck ernennt nach Vioxx-Debakel neuen Konzernchef

Der amerikanische Pharmakonzern Merck hat personelle Konsequenzen aus dem skandalträchtigen Verkaufsstopp seines Schmerzmittels Vioxx gezogen.

dpa WHITEHOUSE STATION. Der amerikanische Pharmakonzern Merck hat personelle Konsequenzen aus dem skandalträchtigen Verkaufsstopp seines Schmerzmittels Vioxx gezogen.

Der bisherige Produktionsvorstand Richard T. Clark (59) wurde mit sofortiger Wirkung zum Konzernchef ernannt, wie Merck am Donnerstag vor Börseneröffnung in den USA mitteilte.

Clarks Vorgänger Raymond Gilmartin war in den vergangenen Monaten immer wieder in die Kritik geraten, nachdem das umsatzstarke Schmerzmittel Vioxx wegen schwerer Nebenwirkungen im vergangenen September vom Markt genommen werden musste. Studien hatten gezeigt, dass allein in den USA bis zu 140 000 Menschen Herzinfarkte und Schlaganfälle nach der längeren Einnahme des Mittels erlitten hatten. Merck verzeichnete im ersten Quartal 2005 einen Gewinnrückgang von 15 Prozent.

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