Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Verfassungsänderung Ackermann fordert mehr Kompetenzen für EU

Deutschland sollte nationale Souveranitätsrechte auf die EU übertragen und dafür die Verfassung ändern, fordert Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Ein Rückschritt in der Integration käme Deutschland teuer zu stehen.
9 Kommentare
Der scheidende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann. Quelle: dapd

Der scheidende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann.

(Foto: dapd)

Berlin Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann fordert von den EU-Staaten mehr Verzicht auf politische Kompetenzen zur Stärkung Europas. Er plädierte in einem Beitrag für die „Bild“-Zeitung dafür, „zusätzliche nationale Souveränitätsrechte auf die europäische Ebene zu übertragen und auch die Verfassungen der Mitgliedstaaten anzupassen“. Dies wäre kein Opfer, sondern ein Gewinn, betonte Ackermann.

„Denn ohne ein stärker integriertes Europa gibt es, gerade für Deutschland, keine erfolgreiche Zukunft“, mahnte er. „Jeder Rückschritt bei der europäischen Integration kostet ein Mehrfaches dessen, was heute für die Bewahrung der EU und des Euro in Rede steht.“ Die Staatsschuldenkrise in Euro-Ländern habe die Schwächen im Gefüge der EU und der Währungsunion deutlich gemacht.

„In den Krisenländern führt sie zu harten Sparzwängen und wachsender Arbeitslosigkeit. Für Länder wie Deutschland bringt sie milliardenschwere Transferbelastungen mit sich“, führte der Schweizer Spitzenbanker aus. Europa brauche nun eine stärkere Abstimmung der nationalen Wirtschafts- und Finanzpolitiken sowie eine verlässliche Beschränkung der Schuldenaufnahme. „Zwischenstaatliche Vereinbarungen wie der Stabilitäts- und Wachstumspakt reichen dafür nicht aus“, argumentierte Ackermann. „Nötig sind automatische, harte Sanktionen sowie eine enge

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
Startseite

9 Kommentare zu "Verfassungsänderung: Ackermann fordert mehr Kompetenzen für EU"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Er will zukünftigen Finanzminister der EU werden.
    Eindeutig!

  • Wenn die Kommunistische Partei oder die NPD gefordert hätte die verfassungsmässig gesicherte Souveränität von Deutschland oder anderen souveränen Staaten zu beenden würde der Verfassungsschutz Geschäftszimmer und Privatwohnung derjenigen stürmen und alle verhafeten. Warum kann dieser Banker und selbsternannte Weltverbesserer dies ungeschoren tun?

  • "Dies wäre kein Opfer, sondern ein Gewinn"?

    Gewinn für wen? Gewinn für die Banken!
    Es wird Zeit, dass die Bevölkerungen Europas endlich mit der EU aufräumen.

  • Ackermann sieht das Ende des Euro nahen und versucht alles, uns weiter in die Knechtschafft zu drängen.

  • ---------------------------------------------------------

    ACKERMANN MACH DICH VOM ACKER !

    ---------------------------------------------------------

  • Beim SchLächter natürlich. Sorry.

  • Mit Verlaub:
    Wenn dem Kerl langweilig ist, soll er einem Schwein erklären, warum es ihm gut ist, sich beim Schächter anzumelden und uns in Ruhe lassen.

  • Versagt in seinem Zuständigkeitsbereich macht große Sprüche und gibt zynische Ratschläge nur um in die Schlagzeilen zu kommen. So kennen wir den Schweizer.

    Es ist an der Zeit, dass die deutschen Konten in der Schweiz an den deutschen Staat übereignet werden und jeder, der berechtigt ist, vom deutschen Staat sein Geld in Deutschland zurück verlangen kann.

    Bei diesem Verfahren wird niemand betrogen, alles ist rechtens und die Schweiz konzentriert sich wieder auf sich selbst.

    Auch die Provisionszahlungen (nützliche Aufwendungen) an die Politiker würden in der Schweiz aufgedeckt und wir bekämen mehr Systemverständnis für die Zusammenhänge.

    Gleiches wäre auch für andere EU-Staaten praktizierbar.

  • der hat gut reden. seit wann setzt sich ein schweizer für die kompetenzrechte der eu ein? soll er doch erst mal sein eigenes land dazu bewegen, in die eu zu kommen. sein geschwafel kann ich nicht mehr hören. ihm gehts doch eh nur um die gewinne der banken. mein vorschlag wäre. gebt die kompetenzen der nationalstaaten an das europäische volk direkt ab. nur das würde den frieden und stabilität in europa bringen. alles andere ist nur lobbydenken und nützt dem europäischen bürgern nix.