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Verlagswelt Ratgeberbücher der Zukunft sind bewegt

Eine Frau revolutioniert die Verlagswelt. Mit ihrer Internetplattform „Pink University“ zeigt die frühere Verlagsmanagerin Britta Kroker, was die Zukunft für die Ratgeberliteratur vorsieht: Videopublizieren.
05.02.2012 - 10:46 Uhr Kommentieren
Nie wieder Ratgeberbücher lesen. In Videos stellen Dozenten kurz und knapp die Inhalte vor. Quelle: dpa

Nie wieder Ratgeberbücher lesen. In Videos stellen Dozenten kurz und knapp die Inhalte vor.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Vergleich ist gewaltig. Befinden wir uns mit unseren tragbaren Taschencomputern tatsächlich mitten in einem gigantischen Wandel, den wir nur mit der industriellen Revolution vergleichen können - von der Industrie- zur Internetgesellschaft? Britta Kroker meint ja. Die kleine, schlanke Frau mit dem Kurzhaarschnitt beschleunigt mit dem Internetportal "Pink University" und dem sogenannten Video-Publishing von Ratgeberseminaren den Wandel. Das vor wenigen Monaten gestartete Weiterbildungsportal ist der Abgesang auf die klassische Ratgeberliteratur, der Umsturz der traditionellen Lerngewohnheiten.

Damit begründet die Medienmanagerin in der traditionellen deutschen Verlagswelt eine Entwicklung, die in den USA bereits an Fahrt gewonnen hat. Apple stellte dort vergangene Woche mit iBook 2 eine Verlagssoftware vor, die multimediale Schul- und Weiterbildungsbücher mit integrierten Videos möglich macht. Sie sollen das Lernen grundlegend verändern. "Wir müssen uns fragen, wie wir Fachinformationen noch zeitgemäß vermitteln können", meint die Unternehmerin.

Britta Kroker, Gründerin von „Pink University“ Quelle: Anja Keilbach

Britta Kroker, Gründerin von „Pink University“

(Foto: Anja Keilbach)

Kroker ist hierzulande die Revolutionärin der gedruckten Welt. "Ich breche in neue verlegerische Märkte auf", sagt die 46-Jährige. Sie wirkt beseelt von der neuen Idee, den Markt für Ratgeberbücher durch eigenständige Videoangebote im Internet zu ergänzen. "Mich interessieren vor allem verlegerische Innovationen." Das Wort "Pink" im Firmennamen steht für anders, ungewöhnlich, neu, "Pink als grelles Signal".

Die Idee des Videopublizierens hat sich Kroker rund eine Million Euro kosten lassen. Der Hamburger Verleger Sven Murmann ist beteiligt. Er schätzt an seiner Geschäftspartnerin die "hervorragende Mischung aus inhaltlicher Überzeugung und Marktorientierung". Schwarze Zahlen wird das Internetunternehmen allerdings erst 2014 schreiben. Dass Kroker schon einmal den richtigen Riecher hatte, hat sie bewiesen: Mit rund drei Millionen verkauften Exemplaren des Bestsellers "Simplify your life" von Werner Tiki Küstenmacher landete Kroker seinerzeit als Verlagsleiterin von Campus einen der größten Erfolge der deutschen Verlagsgeschichte.

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