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Verschiedene Vorstellungen Großaktionär Joachim Herz muss Aufsichtsrat von Tchibo verlassen

Tchibo-Großaktionär Joachim Herz ist nach Informationen des Handelsblatts (Donnerstagausgabe) überraschend als Mitglied des Aufsichtsrats des Hamburger Kaffeeimperiums abgewählt worden.

HB HAMBURG. Herz ist mit 14,6 Prozent einer der größten Anteilseigner der Tchibo Holding AG. „Ich bin aus dem Aufsichtsrat rausgeflogen, weil ich andere Vorstellungen über die Struktur des Tchibo-Konzerns vertreten habe“, sagte Herz dem Handelsblatt auf Anfrage.

Herz sagte, er habe unter anderem gegen den Willen der anderen Anteilseigner durchgesetzt, dass der Hamburger Kosmetik- und Hautpflegekonzern Beiersdorf im Tchibo-Konzern konsolidiert wurde. Tchibo ist mit rund 50,5 Prozent an Beiersdorf beteiligt. „Mein Bruder Michael Herz wollte Beiersdorf nicht im Konzern konsolidieren“, sagte Joachim Herz.

Die Konsolidierung führte unter anderem dazu, dass erstmals Arbeitnehmer von Beiersdorf im Aufsichtsrat des Tchibo-Konzerns vertreten sind. So wurde hierdurch die Zahl der Aufsichtsratsmitglieder in der Tchibo Holding von zwölf auf sechzehn erweitert. Auf die vier zusätzlichen Mandate entfallen dabei drei Verteter der Arbeitnehmerseite von Beiersdorf und lediglich ein Vertreter der Arbeitgeberbank.

Ein Sprecher von Tchibo wollte dies nicht kommentieren.

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