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Vordenker

Nachwuchskräfte Vordenker-Initiative: Das sind die Köpfe hinter der Jury

Ob Talente aus großen Konzernen, mittelständischen Unternehmen oder Start-ups: Diese Jury sucht die Top-Entscheiderinnen und Entscheider von morgen.
08.07.2020 - 15:41 Uhr Kommentieren
Stellvertreter des Chefredakteurs / Head of Digital, Handelsblatt

Bonn Vordenker gesucht: Wer gehört zu den Top-Nachwuchsführungskräften der deutschen Wirtschaft? Die 2016 gestartete Vordenker-Community, eine Initiative der Handelsblatt Media Group und der Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG), hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese Talente zu entdecken, zu bündeln und so zu einem Herausforderer der heutigen Top-Entscheiderinnen und Entscheider zu machen.

Aber auch zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen sollen die Mitglieder Stellung beziehen. Dazu können sie sich mehrmals im Jahr mit den wichtigsten Unternehmenslenkerinnen und Chefs von heute und einflussreichen Denkerinnen und Denkern treffen – und über deren Positionen debattieren.

Die Community umfasst derzeit rund 300 junge Führungskräfte, Gründer und Visionäre. Ausgewählt werden sie von einer unabhängigen Jury. Die Talente vernetzen sich auf regelmäßigen Treffen und tauschen sich zu Zukunftsthemen aus.

Wer kann ausgewählt werden?

Die Aufnahme in den neuen Community-Jahrgang folgt nach festgelegten Kriterien, um ein einheitliches Exzellenzniveau zu garantieren. So haben die Aspirantinnen und Aspiranten bereits eine Position im mittleren oder höheren Management inne. Sie weisen ein hohes eigenes Engagement auf, verfügen über soziale Kompetenz und wollen die Zukunft von morgen schon heute mitgestalten.

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    Die Mitgliedschaft erfolgt nur auf persönliche Einladung der Jury und erfolgreicher Anmeldung und ist nicht übertragbar.

    Gibt es ein Motto oder Jahresthema?

    In jedem Jahr gibt es ein Thema, das sich als roter Faden durch das Jahr und die Veranstaltungen zieht. 2020 sollen die Vordenker und Vordenkerinnen gekürt werden, die mit ihrer Expertise erfolgreich durch die Krise führen und darüber hinaus neue Chancen ergreifen – gemäß dem Leitgedanken: „Vordenker für die neue Realität“.

    Zu diesem Jahresthema kürt die achtköpfige Jury jährlich einen Vordenker-Jahrgang, bestehend aus 30 Nachwuchsführungskräften, die in Kürze vorgestellt werden.

    Die Jury im Überblick

    Die Jury besteht aus führenden Köpfen der deutschen Wirtschaft. Sie entwickeln gemeinsam die inhaltlichen Leitlinien und geben Impulse für das Kernthema. Zudem wählt die Jury persönlich die Mitglieder der Community aus und steht über die Panels und Challenges mit ihnen in Kontakt. Den Vorstand der Jury bilden Sebastian Matthes und Matthias Tauber.

    Sebastian Matthes

    Stellvertreter des Chefredakteurs / Head of Digital, Handelsblatt

    Sebastian Matthes ist seit Anfang 2018 Stellvertreter des Chefredakteurs und Head of Digital beim Handelsblatt in Düsseldorf. Davor hat Matthes die deutsche Ausgabe der „Huffington Post“ aufgebaut.

    Vor seinem Wechsel zur „HuffPost“ nach München war Matthes schon einmal fünf Jahre in Düsseldorf – als Ressortleiter bei der „Wirtschaftswoche“. In dieser Zeit hat er sich intensiv mit der Digitalisierung, Medien-Innovationen und Erneuerbaren Energien beschäftigt. Matthes hat Politologie und Volkswirtschaft in Hamburg studiert und anschließend die Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten absolviert.

    Matthias Tauber

    Deutschlandchef BCG, Jury-Vorsitzender.

    Deutschlandchef BCG, Jury-Vorsitzender.

    Matthias Tauber ist seit April 2019 Deutschlandchef der Boston Consulting Group (BCG). Er verantwortete bislang die globale Beratung von Kunden aus der Prozessindustrie. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen aus der Chemie-, Baustoff- und Metallbranche. Der Umsatz in diesem Geschäft hat sich unter seiner Leitung innerhalb von zwei Jahren nahezu verdoppelt.

    Im Mittelpunkt seiner Arbeit als Deutschlandchef steht die digitale Transformation, das Vorantreiben von Innovationen wie Advanced Analytics, Industrie 4.0 und Blockchain sowie die Kombination der Strategieberatung mit den Angeboten der BCG-Einheiten wie BCG Digital Ventures, Brighthouse, GAMMA, Inverto und Platinion. Gleichzeitig ist es ihm ein Anliegen, die Fähigkeiten von BCG in klassischen Beratungsfeldern wie Operations oder Vertrieb weiter auszubauen, um Kunden in einem zunehmend volatilen Umfeld erfolgreich zu machen.

    Neben seiner Arbeit für BCG-Kunden engagiert sich Tauber innerhalb des Unternehmens seit vielen Jahren im Bereich der Mitarbeiterentwicklung und hat zahlreiche Kolleginnen und Kollegen auf ihrem Karriereweg begleitet. Er selbst hat an der Technischen Universität Wien Bauingenieurwesen studiert und besitzt einen Master of Business Administration der Hochschule Insead in Fontainebleau und Singapur. Tauber arbeitet seit 2003 für BCG, zuerst im Wiener und anschließend im Münchner Büro. Im Jahr 2012 ist er zum Partner ernannt worden. Er sagt von sich selbst, dass er Berater geworden ist, um mit seiner Arbeit großen Impact auf Unternehmen und Gesellschaft ausüben zu können.

    Roland Busch

    Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Quelle: Thomas Dashuber für Handelsblatt

    Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der Siemens AG.

    (Foto: Thomas Dashuber für Handelsblatt)

    Roland Busch ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Er ist verantwortlich für die Unternehmensstrategie, Forschung und Entwicklung, Innovation und Digitalisierung sowie das Fokusthema Internet der Dinge (IoT). Als designierter Vorstandsvorsitzender trägt er die übergeordnete Verantwortung für die Siemens Operating und Strategic Companies Digital Industries, Smart Infrastructure und Mobility. Er ist zudem Arbeitsdirektor und Chief Human Resources Officer.

    Busch verantwortet auch Next47, die globale Venture-Capital-Einheit von Siemens, sowie die auf Nachhaltigkeit und CO2-Neutralität gerichteten Initiativen des Unternehmens. Zudem ist er der Aufsichtsratsvorsitzende der Siemens Mobility GmbH, einem führenden Anbieter intelligenter Transportlösungen, und Mitglied des Aufsichtsrates der Siemens Healthineers AG, einem führenden Anbieter von Medizintechnik.

    Der Manager hat eine Leidenschaft für Technologien, mit denen er Werte bei Kunden und für die Gesellschaft schaffen will. Seiner Überzeugung nach wird uns die Verbindung der realen mit der digitalen Welt im Zusammenspiel mit IoT-Technologien das nächste Zeitalter von Wachstum und Innovationen bringen. Diese Kombination ermöglicht höhere Effizienz, weniger Energieverbrauch, kürzere Reisezeiten, bessere Gesundheitsversorgung sowie smarte Gebäude und Fabriken. Roland Busch setzt dabei auf divers besetzte Teams und gibt ihnen die Freiräume, eigenverantwortlich innovative Ideen zu verfolgen und zu entwickeln, und er fördert ständige Weiterbildung und -entwicklung.

    Roland Busch studierte Physik an der Universität Erlangen-Nürnberg, wo er auch promoviert wurde, und an der Universität Grenoble in Frankreich.

    Giovanni Liverani

    CEO Generali Deutschland AG.

    CEO Generali Deutschland AG.

    Giovanni Liverani ist seit April 2015 CEO der Generali Deutschland. Er hat einen Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen vom Polytechnikum in Mailand und verbrauchte seine gesamte Berufslaufbahn bei Generali. 2019 war Liverani der einzige italienische Staatsbürger unter den besten 100 Managern im „Deutschland Manager”-Ranking.

    Als CEO von Generali Deutschland leitete er eine Unternehmenswende ein, die zu einer einfacheren Steuerung, wiederkehrender höherer Profitabilität und geringerer Kapitalaufnahme führte. In Liveranis Amtszeit transferierte Generali Deutschland traditionelle Lebensversicherungsreserven in Höhe von etwa 35 Milliarden Euro dank einer innovativen Partnerschaft mit einer Abwicklungsplattform für Altverträge, wodurch ein großes finanzielles Risiko aus der Bilanz genommen und ein Kapital von circa zwei Milliarden Euro freigesetzt sowie die größte Transaktion von Altverträgen in der Lebensversicherungsbranche in Deutschland umgesetzt wurde.

    Zudem brachte er Generali Vitality auf den Markt, ein innovatives Programm, das Abonnenten belohnt, die sich zu einem gesünderen Lebensstil verpflichten, sowie Lösungen für Telematik und intelligente Gebäudesteuerung (Domotik), die Generali Deutschland dabei unterstützen, den Bereich der Versicherungsinnovation in Deutschland anzuführen.

    Vor seiner Ernennung in Deutschland war Liverani in 13 verschiedenen Ländern der Welt tätig, als Bereichsleiter für International Operations und seit 2013 als CEO für EMEA. 1994 war er Mitbegründer von Genertel, dem führenden Onlineversicherer in Italien.

    Tina Müller

    CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung Douglas

    Tina Müller ist seit November 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung des Parfümeriekonzerns Douglas. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Beauty-Branche und bekleidete internationale Führungspositionen bei L’Oréal, Wella und Henkel, ehe sie 2013 als Marketing-Vorstand zu Opel wechselte.

    Unter ihrer Leitung startete das Unternehmen die preisgekrönte Kampagne „Umparken im Kopf“. Die Neupositionierung und die damit einhergehende Portfolio-Offensive verbesserten das Image von Opel spürbar.

    Aus der Beauty- in die Automobilbranche und zurück in die Beautybranche, vom Marketingvorstand zur CEO: Tina Müller ist eine der wenigen Frauen in der deutschen Wirtschaft, die es über Branchengrenzen hinweg nach ganz oben geschafft hat. Dieser Hintergrund prägt auch ihre jüngste Aufgabe: Als Group CEO entwickelt sie die Marke Douglas weiter, gestaltet sie moderner und digitaler, dank ihres Strategieupdates #FORWARDBEAUTY.

    Christina Reuter

    Mitglied des Aufsichtsrats, Kion Group

    Christina Reuter ist seit 2017 für Airbus tätig. Zunächst im Bereich Space Equipment Operations als Head of Central Manufacturing Engineering and Operational Excellence, dann als Head of Operations OTN FHN, Spacecraft Equipment und aktuell seit 2020 als Head of Digital Design, Manufacturing and Services (DDMS) at Operations.

    Darüber hinaus ist Reuter Mitglied des Aufsichtsrats der Kion Group und damit die jüngste Aufsichtsrätin eines börsennotierten Unternehmens in Deutschland. Zuvor war sie Abteilungsleiterin für Produktionsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University, wo sie u.a. eine Demonstrationsfabrik für Industrie 4.0 mit aufbaute und diverse Forschungs- und Beratungsprojekte in diesem Themengebiet leitete. Daneben ist Reuter im Frauennetzwerk „Generation CEO“ aktiv, welches den Mangel an Frauen in Führungspositionen nicht einfach hinnehmen will.

    Christina Reuter hat an der RWTH Aachen und an der Tsinghua University in Peking Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Maschinenbau studiert und anschließend am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen promoviert.

    Patrick Staudacher

    CFO LH Airlines, Lufthansa Group.

    CFO LH Airlines, Lufthansa Group.

    Patrick Staudacher ist seit Mai 2020 CFO der Kernmarke Lufthansa bei der Lufthansa Group. Zuvor war er zwölf Jahre für die Boston Consulting Group tätig, bei der er zuletzt als Managing Director und Senior Partner unter anderem Kunden in den Bereichen Airlines, Luft- und Raumfahrt beraten sowie Post-Merger-Integrationen begleitet hat.

    Vor seiner Zeit bei der Strategieberatung war Herr Staudacher sechs Jahre für Siemens in München und New York tätig.

    Birgitta Wolff

    Präsidentin, Goethe Universität Frankfurt

    Birgitta Wolff, Jahrgang 1965, studierte nach einer Banklehre Wirtschaftswissenschaft an der Universität Witten/Herdecke, an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Harvard University. Nach der Habilitation in München lehrte sie 1999-2000 an der School of Foreign Service der Georgetown University in Washington.

    2000 übernahm sie den Lehrstuhl für BWL, insbes. Internationales Management an der Wirtschaftsfakultät der Universität Magdeburg, deren Dekanin sie auch war. 2002 verbrachte sie ein Sabbatical an der Stanford Graduate School of Management.

    Gastprofessuren führten sie in verschiedene Länder Osteuropas, nach Brasilien und nach China. Sie veröffentlichte Schriften zur Personalökonomik, Unternehmensorganisation und international vergleichende Studien.

    2010 wurde sie Kultusministerin des Landes Sachsen-Anhalt. Von 2011 bis 2013 war sie Landesministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt. Seit Januar 2015 ist sie Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt.

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