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Vordenker Sebastian Klauke Otto-Digitalchef: „Mein Motto: Einfach mal was hinkriegen“

Der Digitalchef beim Handelskonzern Otto ist gelernter Physiker. Warum Sebastian Klauke sich heute mit E-Commerce beschäftigt und was ihn antreibt.
1 Kommentar
Was treibt den Diplom-Physiker an? „Begeisterung für Technologie und ihre Möglichkeiten, Freude an der Herausforderung, Menschen eine Vision zu vermitteln und Wandel zu ermöglichen.“
Sebastian Klauke

Was treibt den Diplom-Physiker an? „Begeisterung für Technologie und ihre Möglichkeiten, Freude an der Herausforderung, Menschen eine Vision zu vermitteln und Wandel zu ermöglichen.“

DüsseldorfWas man tun muss, damit auf der Visitenkarte Chief Digital Officer Otto GmbH & Co. KG steht? Sebastian Klauke arbeitete nach seinem Studium in Münster, London und Freiburg vier Jahre bei der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG).

2010 gründete er den Onlineshop Autoda.de für Gebrauchtwagen, den er drei Jahre später an Meinauto.de verkaufte. Seitdem war er als E-Commerce-Berater für Start-ups und Konzerne tätig, seit 2014 auch als Partner und Geschäftsführer der Tochterfirma BCG Digital Ventures. 2019 wurde Sebastian Klauke als Mitglied in die Vordenker-Community aufgenommen, eine Initiative von Handelsblatt und der Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG).

Was treibt den gelernten Diplom-Physiker, der nun im Vorstand des einstigen Katalogversenders sitzt, an? „Begeisterung für Technologie und ihre Möglichkeiten, Freude an der Herausforderung, Menschen eine Vision zu vermitteln und Wandel zu ermöglichen.“ Lesen Sie hier das Interview mit Sebastian Klauke:

Herr Klauke, wissen Sie noch, was Sie werden wollten, als Sie klein waren?
Naturforscher.

Wie fängt Ihr Tag an?
Idealerweise Sport, mit der Familie frühstücken, Podcasts im Auto.

Was machen Sie morgens als erstes im Büro?
Die Aufgaben für den Tag sortieren.

Was sind Ihre Stärken?
Neugier, Entscheidungsfreude, Humor.

Haben Sie ein persönliches Motto, das Sie antreibt und motiviert?
Einfach mal was hinkriegen.

Wenn Sie Leiter der Bill Gates Foundation wären, die finanziellen Mittel jedoch nur für ein einziges Anliegen verwenden könnten, welches wäre es?
Bildung.

Bitte ergänzen Sie den Satz: Ich unterstütze meine Mitarbeiter (Nachwuchskräfte, KollegInnen) in schwierigen Situationen, indem…?
... ich ihnen zuhöre.

Ein No-Go im Umgang mit Mitarbeitern ist für mich…?
... Unehrlichkeit.

Wenn Sie ein Buch schreiben müssten: Wovon würde es handeln?
Wahrscheinlich würde es ein Kriminalroman, der in der deutschen Tech-Branche spielt.

Welches Tool ist bei der Arbeit für Sie unverzichtbar?
Telefon.

Ihr persönlicher Produktivitätskiller?
E-Mail.

Her mit dem Geld: Ihr Ratschlag an KollegInnen für Gehaltsverhandlungen?
Klar sagen was man will und die eigene „Karriere“ ein bisschen spielerisch angehen.

Der größte Benefit, den Sie bisher aus einem Ihrer Netzwerke gezogen haben?
Empfehlung guter Mitarbeiter.

In Konfliktsituationen bin ich…?
direkt.

Pannen sind…?
Gelegenheiten zu lernen.

Auf welche Fehlentscheidung hätten Sie rückblickend trotzdem gerne verzichtet?
Fehler bei Personalentscheidungen sind am schmerzhaftesten.

Wenn ich mich bei Ihren Freunden erkundigen würde: Für welche alternativen Karriereoptionen wären Sie geeignet?
Medizin.

Wie gehen Sie mit Stress um?
Tief durchatmen und mir selbst mit etwas Distanz beim Denken und Fühlen zuschauen.

Sie merken, dass Sie unglücklich sind in Ihrem Job. Was tun Sie?
Ich versuche, die Ursache des Unglücks zu ändern. Wenn das auf Dauer misslingt – auf verantwortliche Art und Weise die Trennung suchen.

Ein Satz, den eine gute Führungskraft niemals sagen würde…?
„I don’t care“.

Anderen Chefs würde ich gerne sagen, …
Nur Mut!

Wie schalten Sie abends ab und wann gehen Sie ins Bett?
Ich verbringe Zeit mit der Familie. Ins Bett mit zunehmendem Lebensalter, sofern möglich, gerne etwas früher und dafür morgens früher raus.

Herr Klauke, ich danke Ihnen sehr für dieses Gespräch.

Mehr: Vordenker*innen des Jahres 2019 – das sind die Macherinnen und Macher der nächsten Generation. Wir zeigen Ihnen die Top-Nachwuchsführungskräfte der deutschen Wirtschaft in Großunternehmen, Mittelstandsbetrieben und Start-ups.

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1 Kommentar zu "Vordenker Sebastian Klauke: Otto-Digitalchef: „Mein Motto: Einfach mal was hinkriegen“"

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  • Eine Reihe von Vordenkern in Ihrer Zeitung vorzustellen...das finde ich gut. Könnten Sie aber bitte auf diese "KollegInnen" und "VordenkerInnen" Redewendungen verzichten und bei der nicht Gender Theorie basierten Sprache bleiben, bitte? Vielen Dank! Diese Theorie ist nämlich falsch, mittlerweile jedoch sehr verbreitet. Offensichtlich auch in Ihrer Redaktion. Die weite Verbreitung dieser Theorie und der falschen Werte, die vielerorts in unserer Gesellschaft damit eingebracht und verbreitet werden, sind weder fortschrittlich noch bodenständig. Vielmehr sind sie der Hauptgrund für die negative demographische Entwicklung unserer Gesellschaft, was bedeutet, dass sie die Hauptgefahr sind für unseren Wohlstand und für unsere Sozialsysteme. Also, Sie müssen ihre "fortschrittliche" Schreibweise schon bitte zu Ende denken, wenn Sie sie zum Einsatz bringen. Sie haben ja keine Vorstellung wohin falsche Werte führen können...das kann am Ende zu sehr realen und unabstrakten Konsequenzen führen
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