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Vorstandschef des Versicherers tritt zurück Wechsel an der DBV-Winterthur-Spitze

Der bisherige Vorstandschef des Wiesbadener Versicherers DBV-Winterthur, Hartmut Nickel-Waninger, tritt von seinem Posten zurück. Neuer Mann an der Spitze wird ein Vorstandsmitglied des AXA Konzerns.

HB WIESBADEN. Nickel-Waninger habe sein Amt als Vorstandsvorsitzender der Holding sowie der Versicherungsunternehmen mit Wirkung zum 29. Juni niedergelegt, teilte DBV Winterthur am Freitag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Gründe wurden nicht genannt. Der Aufsichtsrat habe dem Rücktritt am Donnerstag zugestimmt.

Wir danken Dr. Nickel-Waninger für sein Engagement und seinen Beitrag an der Weiterentwicklung der DBV-Winterthur in Deutschland“, sagt Leonhard Fischer, CEO der Winterthur Group und Aufsichtsratsvorsitzender der DBV-Winterthur. „Die DBV-Winterthur hat durch die Neuausrichtung im letzten Jahr eine gute Ausgangslage geschaffen, um ihre Position im deutschen Markt weiter zu stärken.“

Das Kontrollgremium hat den 50jährigen Frank Keuper, Vorstandsmitglied des AXA Konzerns und der AXA Versicherung, zum Nachfolger bestellt. Er zeichnete sich bislang für das Privat- und Gewerbekundengeschäft der AXA verantwortlich. „Wir sind glücklich, dass wir mit Frank Keuper nicht nur einen erfahrenen Versicherungsfachmann, sondern auch eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit für die Leitung des Deutschlandgeschäfts der Winterthur Group gewinnen konnten“, erklärte Fischer.

Die über die schweizerische Winterthur Group zur Credit Suisse gehörende DBV-Winterthur hatte für 2003 wegen Abschreibungen auf Beteiligungen und Steuernachzahlungen einen Netto-Verlust von fast 90 Mill. € ausgewiesen. Für 2004 erwartet das Unternehmen aber wieder einen Gewinn.

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