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Die Millionengehälter von Top-Managern geraten immer heftiger in die Kritik. Deutsche Politiker fordern jetzt eine Obergrenze für die Vergütung. Doch solche Limits gibt es längst - sie funktionieren nur nicht.

Kommentare

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  • wie wärs wenn man ein paar neue steuerstufen ansetzt, die über 43k liegen?

  • Ich bin tatsächlich gespannt, ob sich die selben Personen, die sich vehement für Gehaltsobergrenzen in der Wirtschaft einsetzen, diese Argumentation konsequent im Spitzensport und im Show-Business durchhalten.... hier wird wahrscheinlich dann (wenn wundert es?)folgerichtig mit der schwindenden Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität argumentiert werden!Diese Neiddebatte ist ein typischer und regelmäßig Nebenkriegsschauplatz, um von den dringend notwendigen Strukturreformen abzulenken und suggeriert eine einfache Lösung für ein komplexes Problem. Aber so ist das mit dem Populismus - es kommt nur darauf an, die Mehrheit in eine Richtigung zu bewegen. Die Wahrheit bleibt auf der Strecke. Aber wie sagte schon "der große Lenin", eine Lüge, die man nur oft genug wiederholt, wird zur Wahrheit - also, nur weiter so Genossen des nationalen und internationalen Sozialismus- so zerstört ihr unser Gemeinwesen mit Sicherheit!

  • Das Problem ist ganz einfach:

    Was der Private dem Privaten zahlt geht grundsätzlich alle anderen aber mal gar nichts an! Wenn eine AG ihrem ersten Angestellten 10 Mios zahlen will, ist das deren Sache. Privatautonomie und basta, alles andere wäre Sozialismus!

    Die einzige Möglichkeit: Die Gemeinschaft verdient über einen Sondereinkommensspitzensteuersatz ab dem 10 Mio € mit meinetwegen 75 % kräftig mit (von mir aus auch ab 5 Mio). Die Einzelheiten sind verhandelbar. Das wäre meilenweit von einer konsfiskatorischen Besteuerung entfernt und damit auch unproblematisch vor Art. 14 GG zu rechtfertigen.

    Aber Achtung: Besser der status quo als Adieu in die Schweiz der Herrschaften, das ist leider Globalisierung und Freizügigkeit! Wenn Adieu in die Schweiz aber bitte strenge Kontrolle wie oft sich die Herren dann in der BRD aufhalten: Wenn Grenze überschritten = voll Steuerpflichtig.

    Es ist eine simple Abwägungsfrage!

  • Man muß sich ja nur mal das Bild anschauen wo Winterkorn lässig lehnt. Der lacht doch über uns.
    Gehälter in 2stelliger Mio-Höhe gehören verboten. Für mich ist das Veruntreuung von Firmenvermögen. Für Investitionen ist kein Geld da, da ruft man nach Subventionen.
    Hier müssen Gesetze her und nicht nur dummes Gelaber unserer Politiker. Was halbherzig ist, denn sie selbst ghen ja vom Budnestag in die Wirtschaft, also werden sie die Wirtschaft auch nicht gängeln
    Außerdem muß das Aktionärsrecht der Klein-Aktionäre gestärkt werden, damit diese ihr Veto einlegen können
    Eine Mill. ist Gehalt genug, mehr ist niemand wert. Und Boni braucht auch keienr. Läuft es gut, bekommt der Manager ein Weihnachtsgeld wie die Mitarbeiter auch. Mehr nicht
    Dann muß auch den Firmen vorgeschrieben werden, dass sie Eigenkapital zu bevorraten haben für Investitonen etc.
    In der Wirtschaft muß wieder nach guten alten kaufm. Grundsätzen gearbeitet werden.
    Es kann ja nciht sein, dass Unternehmen heue zu Selbstbedienungsläden für die Manager verkotmmen
    Hilft das nicht, müssen alle Manager und Banker mal für 8 Tage unter Hausarrest gesetzt werden um gründlich nachzudenken, über ihr Lodderleben, was dem Bürger und letztendlich dem Land schadet.
    Die Manager müssen wieder begreifen, dass die Wirtschaft fürs Land und die Menschen da ist und nicht umgekeht.
    "Zur sozialen Marktwirtschaft gehört auch das Maßhalten" - Ludwig Erhard.
    Das Maßhalten haben die Gier-Manager der letzen 20 Jahre verlernt, also bringen wir es ihnen wieder bei
    Und zum Begreifen was Ar beit ist, gehen die Herren mal alle für 3 Monate in die Produktion

  • Das Zauberwort heißt "Haftung"! Ohne Haftung kein Risiko - ohne Risiko kein Verantwortung - ohne Verantwortung keine hohe Entlohnung. So einfach ist das!!!!

  • psteck
    Bei Geschäftsführern bzw. geschäftsführenden Gesellschaftern dürfen die variablen Gehaltsbestandteile (Tantiemen) maximal 25% der Gesamtvergütung ausmachen. Alles darüber erkennt das Finanzamt nicht an und veranlagt eine verdeckte Gewinnausschüttung (also keine Steuermindernde Betriebsausgabe). Warum ist das bei Vorständen anders?

  • Für den mickrigen Stauch den wir gestern im TV angeschaut haben, bekommen Kicker Millionengehälter. Fangen wir mal da an. PayTV zahlt über 400 Millionen an die Liga? Das ist unser Geld! Kostet der Fußball nur 40 MIllionen und ein guter Kicker verdient nur 200.000,- Euro pro Jahr, was verdammt viel Geld ist, würde uns ein Abo bei Sky oder Entertain nur 5,. Euro im Monat kosten. Wir bezahlen doch das Ganze! Ob ander Tankstelle, im Stadion oder beim normalen Einkauf im Supermarkt mit 19% Mehrwertsteuer.
    Und bei Managern ist doch ein Million Jahresgehalt schon die Obergrenze. 500.000,- gleich und 500.000,- nach zehn Jahren, wenn er nachhaltig gearbeitet hat.
    Dann zu den Abgeordneten Diäten. Wer sein Gewerkschaftsgehalt aufbessert, oder wie Lafontaine und Wagenknecht mit Staatsknete ein Luxusleben in Irland führt, ist kein Repräsentant des Volkes!

  • Vor mir aus könnten die so viel verdienen wie sie absaugen können - wenn sie gleichzeitig mit der Kohle auch haften würden, wenn der Karren vor die Wand fährt.
    Aber dann siend sie plötzlich alle nur noch haftungsfreie Arbeitnehmer - merkwürdig eigentlich.

  • Typischer Neidartikel !

    Wie sieht es eigentlich mit den Millionenen von kickenden Fußball-Deppen und kreisfahrenden F1-Pilotclowns aus ? Jeder Kopf hat in der Marktwirtschaft halt seinen Preis. So einfach ist das !

  • Wenn die Deppen nicht mehr kicken, gibt es keine Mäuse,
    sehr einfach. Wenn die Deppen in den Konzernzentralen Geld verbrennen, werden sie oftmals von ihren Mentoren
    weiter gestützt. Krassestes Beispiel:Schremp hat erst die Fokkerwerke in den Sand gesetzt und wurde zur Belohnung Daimlerchef. Dort hat er eine Steigerung seiner Bezüge durchgesetzt, die beispiellos ist, obwohl er an die 100 Mrd E verbrannt hat. (Sein Mentor:
    Dt-Bank Chef).Er hat damit seinen Vorgänger Reuter als Verbrenner um etliches übertroffen. So wurde Daimler von einer Bank mit angeschlossener Autofabrik zum notleidenden Kapitalsucher. Winterkorn im Gegensatz hat VW von einer seit den 60er Jahren mager bis wenig verdienenden Autofabrik zur Nr.1 Cashcow der Branche gemacht. Seine Vorgänger-Pfeife (der Selbst-darsteller "Patriarch") war schon mit einer schwarzen Null zufrieden. Ich schlage vor, Herrn Winterkorn das Gehalt zu verdoppeln, der hat's verdient. Wir sollten
    differenzieren!

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