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VW-Manager Stephan Winkelmann kehrt an die Spitze von Lamborghini zurück

Der Bugatti-Präsident übernimmt ab dem 1. Dezember auch den Chefposten bei Lamborghini. Für Stephan Winkelmann ist es ein vertrauter Posten.
18.11.2020 Update: 18.11.2020 - 16:24 Uhr Kommentieren
Der deutsch-italienische Manager stand bereits von 2005 bis 2016 an der Spitze von Lamborghini. Quelle: AFP
Stephan Winkelmann

Der deutsch-italienische Manager stand bereits von 2005 bis 2016 an der Spitze von Lamborghini.

(Foto: AFP)

Wolfsburg, Ingolstadt Bugatti-Chef Stephan Winkelmann übernimmt wie erwartet auch wieder das Ruder bei Lamborghini – und steuert damit zwei Sportwagenbauer des Volkswagen-Konzerns. Ab 1. Dezember solle Winkelmann auf Stefano Domenicali folgen, teilte die VW-Premiumtochter Audi am Mittwoch in Ingolstadt mit. Lamborghini ist organisatorisch bei den Ingolstädtern untergebracht.

Winkelmann hatte die italienische Luxussportwagenmarke bereits von 2005 bis 2016 geführt und war dann Anfang 2018 zum Chef der Nobelmarke Bugatti geworden, die ebenfalls zum VW-Konzern gehört. Den Posten als Bugatti-Präsident werde der deutsch-italienische Manager weiter ausfüllen, hieß es. Zuvor hatte bereits die „Automobilwoche“ über die Personalie berichtet. Domenicali wechselt in die Formel 1 und wird dort ab 2021 Chef der Rennserie.

Die Rolle von mehreren Konzernmarken des Wolfsburger Autoriesen wird derzeit stark diskutiert. Zuletzt gab es mehrfach Spekulationen um einen Verkauf von einerseits Bugatti, aber auch der Motorradmarke Ducati und rund um die Zugehörigkeit von Lamborghini und Bentley. VW-Konzernchef Herbert Diess sagte am Montag, der Konzern prüfe derzeit die rechtliche Struktur der italienischen Konzernmarken Lamborghini, Ducati und der Designtochter Italdesign.

Diess will den Konzern seit längerem verschlanken und vor allem in seinen Strukturen vereinfachen. Analysten rechnen seit längerem vor, dass insbesondere eine Verselbstständigung von Nobelmarken wie Porsche und Lamborghini den Wert des Konzerns an der Börse heben könnte. Der VW-Konzern zählt insgesamt 12 Fahrzeugmarken - von Massenproduzenten wie Skoda und Volkswagen über die Sportwagenhersteller bis hin zu den Lastwagenherstellern MAN und Scania.

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    • dpa
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