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WestLB soll Aktien von Holzmann geparkt haben Anklage gegen Ex-WestLB-Chef Neuber

Der ehemalige WestLB-Chef Neuber ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Diesmal geht es um mögliche Scheingeschäfte zwischen dem zusammengebrochenen Baukonzern Holzmann und der WestLB.
Ex-WestLB-Chef Friedel Neuber. Foto: dpa

Ex-WestLB-Chef Friedel Neuber. Foto: dpa

HB FRANKFURT/DÜSSELDORF. Ingesamt wurde Anklage gegen zehn ehemalige Mitarbeiter beider Konzerne erhoben. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch.

Unter den Angeschuldigten befindet sich nach Angaben des Anwalts auch der ehemalige WestLB-Chef. Der Hauptvorwurf der Anklage lautet auf Untreue zum Nachteil des Baukonzerns und bezieht sich auf Vorfälle aus den Jahren 1994 bis 1997. Ein Sprecher der WestLB in Düsseldorf sagte, dass die Bank grundsätzlich keine Stellung zu strafrechtlichen Verfahren nehme.

Die WestLB soll im Auftrag von Holzmann damals Aktien der Frankfurter Philipp Holzmann AG geparkt haben, um eine Übernahme des Konzerns durch den Essener Konkurrenten und Großaktionär Hochtief zu verhindern. In der Zwischenzeit sei der WestLB durch den Kursverfall der Holzmann-Aktien jedoch ein Verlust in Höhe von 100 Millionen DM (51 Mill. Euro) entstanden. Dieser sei dann durch Scheingeschäfte wie nicht erbrachte Beratungsdienstleistungen beglichen worden.

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