Wirtschaftsgeschichte Wie hoch ist mein Gewinn?

Mit der doppelten Buchführung begann 1494 der moderne Kapitalismus. Seitdem herrscht das Kosten-Nutzen-Denken vor. Zwei neue Bücher zeigen, dass die Wirtschaftsgeschichte ins Zentrum rückt.
Der Geldwechsler und seine Ehefrau: Der Niederländer Marinus van Reymerswaele malte das Bild 1540. Quelle: akg / De Agostini Picture Lib.

Der Geldwechsler und seine Ehefrau: Der Niederländer Marinus van Reymerswaele malte das Bild 1540.

(Foto: akg / De Agostini Picture Lib.)

DüsseldorfSeit der Weltfinanzkrise des Jahres 2009 befindet sich der „Kapitalismus“ in der Defensive. Bisher als exotische Außenseiter betrachtete Ökonomen stellen die Modelle sowie die dahinterstehenden Prämissen der Orthodoxie infrage. Sie wollen wissen, wie es zur Krise kommen konnte und was man daraus für die Zukunft lernen kann. Fachfremde Wissenschaftler oder breiter ausgebildete Ökonomen, die nicht die Froschperspektive einer gegenwartsbezogenen Fachökonomie einnehmen, legen den Finger noch tiefer in die Wunde: Sie fragen danach, ob unsere Wirtschaftsordnung nicht grundsätzliche Funktionsmängel aufweist.

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