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ASU: Eigenkapital wird steuerlich diskriminiert Dem Mittelstand geht das Fremdkapital aus

Der Königsweg aus der derzeitigen Finanzierungskrise des deutschen Mittelstands ist, „das Eigenkapital zu stärken“. Dazu bedarf es aber, wie Max Schön, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V. (ASU) in Berlin sagte, „der Beseitigung kapitalverzehrender Steuer- und Abgabelasten“.

HB/ws BERLIN. Nach Ansicht der ASU geht in Deutschland die „ganze Finanzierungskultur zu Ende, die durch langfristige Kreditengagements und enge Beziehungen zwischen Hausbank und Kunde gekennzeichnet war“. Dem Mittelstand gehe das Fremdkapital aus. Bestehende Kredite würden auf den Prüfstand gestellt, Kreditsicherheiten herabgestuft, Neukredite verweigert oder nur zu erheblich ungünstigeren Konditionen gewährt.

Mehr als 60 % der ASU-Mitglieder befürchten, dass der seit dem Jahr 2000 bereits erschwerte Zugang zu Krediten im kommenden Jahr noch schwieriger wird. Dies habe, so Schön, eine Umfrage unter den 6 500 ASU-Mitgliedern - mittelständischen Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten - ergeben. In dieser Umfrage, auf die 980 Unternehmer antworteten, wurde unter anderem auch nach der Mittelstandsorientierung der Banken und deren Betreuungsqualität gefragt. Hierbei schnitten die Großbanken, vor allem die Deutsche Bank, gegenüber Sparkassen und Genossenschaftsbanken schlecht ab (Handelsblatt vom 18.11.).

Angesichts der Finanzierungsprobleme des Mittelstands hat die ASU einen „Leitfaden für die moderne Mittelstandsfinanzierung“ unter dem Titel „Unternehmerische Freiheit durch stabile Finanzen“ vorgestellt. Die mittelständischen Unternehmer sollten, so Günter Morsbach, der Vorsitzende der ASU-Kommission Mittelstandsfinanzierung, über neue Dinge wie Leasing, Factoring, Outsourcing und auch die Hereinnahme von Beteiligungen nachdenken. Gleichzeitig sollten sie die Kontokorrentkredite „auf ein Minimum reduzieren, weil diese kurzfristig kündbar sind.“

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