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Auftragsdecke wird dünn Handwerk warnt vor Konjunkturdelle

BERLIN. Er forderte die Bundesregierung auf, durch Nachbesserungen bei den so genannten Wachstumsgesetzen zu verhindern, „dass die sich nach der Erhöhung der Mehrwertsteuer abzeichnende Abschwächung zu einer größeren Konjunkturdelle" wird.

„Ich würde es deshalb sehr begrüßen", sagte Schleyer, „wenn die Koalition den Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) aufgreifen würde, und den 2006 mit Erfolg eingeführten Steuerbonus für Handwerksleistungen in privaten Haushalten an die erhöhte Mehrwerts teuer anpassen würde." Außerdem fordert der ZDH, das 2006 nur für Wohnimmobilien aufgelegte energetische Gebäudesanierungsprogramm auf Gewerbeimmobilien auszudehnen.

Bislang können Privatleute bei bestimmten Bauleistungen 20 Prozent der Rechnung bis zu einem Auftragsvolumen von 3000 Euro steuerlich geltend machen werden. Dadurch können für bestimmte Handwerkerleistungen maximal 600 Euro von der Steuerschuld abgezogen werden. Glos hatte angeregt den Steuerbonus auf 25 Prozent und das steuerbegünstigte Auftragsvolumen auf 4000 Euro zu erhöhen. Der maximale Abzug von der Steuerschuld stiege dadurch auf 1000 Euro.

Mit dem Steuerbonus hätten viele private Handwerksaufträge aus der Schwarzarbeit heraus geholt werden können, sagte Schleyer. Durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent sei der positive Anreizeffekt des Steuerbonus jedoch auf einen Prozentpunkt zusammen geschrumpft. „Eine Erhöhung der Sätze ist de shalb angebracht." Beim Gebäudesanierungsprogramm gelte es an das Erreichte anzuknüpfen, um die Bauwirtschaft zu stabilisieren und zugleich den Energieverbrauch auch in den Unternehmen umweltfreundlich zu senken.

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