Basalt-Geschäft Familie Werhahn und ihr Russland-Problem

Die Familie Werhahn zählt zu den reichsten der Republik, ihre Wilh. Werhahn KG blickt zurück auf 170 Jahre Geschichte. In Russland aber zahlen die Industriellen Lehrgeld.
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Die Zentrale der Wilh. Werhahn KG in Neuss.

Die Zentrale der Wilh. Werhahn KG in Neuss.

Kaum eine Dynastie ist in Deutschland derart erfolgreich, kaum eine Clan so verschwiegen wie die Neusser Großfamilie Werhahn. Ihr geschätztes Vermögen von 2,6 Milliarden Euro verdankt sie Geschäften mit Messern, Scheren und Töpfen der Traditionsmarke „Zwilling“, den Produkten der bekannten Mehl-Marke „Diamant“, vor allem aber dem Natursteingeschäft ihrer „Basalt AG“.

Voller Euphorie stieg der Industriellen-Clan 2006 mit seiner Basalt auch ins russische Steingeschäft ein. Doch die altehrwürdige Dynastie zahlt dort Lehrgeld wie ein Anfänger. Nach knapp acht Jahren Projektlauf, zahlreichen Rückschlägen und 64 Millionen Euro Investitionen lautet die Zwischenbilanz: 4,4 Millionen Euro aufgelaufene Verluste vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) und nur eine vage Aussicht, die Anschubfinanzierung wieder hereinzuholen. Die Fehler, sagen Insider, sind hausgemacht.

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Handelsblatt Live, warum die Steinbrüche wörtlich den Anschluss verpassten – und wie Basalt-Chef Peter Vos trotz der negativen Zahlen Optimismus verbreitet.

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