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Demographischer Wandel Das Know-how geht in Rente

Immer mehr ältere Mitarbeiter, immer weniger Nachwuchs – auch Mittelständler müssen die Folgen des demographischen Wandels in ihre Personalplanung mit einbeziehen.
  • Siegfried Grass

HB LEVERKUSEN. Zwei Entwicklungen sind zu beobachten: Die Bevölkerung altert, und sie schrumpft zugleich. Das hat gravierende Auswirkungen für den Arbeitsmarkt. Die Erwerbsbevölkerung in Deutschland wird von heute rund 40 Mill. Menschen auf etwa 25 Mill. im Jahr 2040 sinken. Zwangsläufig steigt der Anteil der über 60-Jährigen. Schon heute, so ergab eine Analyse der Databyte GmbH, sind etwa zehn Prozent der rund eine Million Geschäftsführer in Deutschland 65 Jahre und älter.

Was bedeutet das für den Personalchef eines mittelständischen Unternehmens? Er muss das beizeiten in seiner Personalplanung berücksichtigen und sich schon heute die einfach klingende Frage stellen, ob demnächst das Know-how in Rente geht.

Werner Dostal vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung machte anlässlich des Jahrestages des RKW NordWest (Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft) in Leverkusen zwar deutlich, dass nach dem inzwischen erfolgten Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge 1936 bis 1942 aus dem Erwerbsleben erst in etwa zehn bis 15 Jahren der nächste starke „Geburtenberg“ (Jahrgänge 1955 bis 1970) in Rente geht. Allerdings steigt in der Zwischenzeit das Durchschnittsalter aller Mitarbeiter. Diese Entwicklung ist in vielen Unternehmen bereits heute sichtbar, wird allerdings nur selten bewusst wahrgenommen. „Solange es eine hohe Arbeitslosigkeit gibt, wird es wohl auch keine pauschalen Engpässe geben“, machte Dostal deutlich: „Dies gilt aber nicht in qualifikatorischer Hinsicht.“ Was bedeutet: Unqualifizierte haben kaum noch Beschäftigungschancen, Hochqualifizierte sind trotz Bildungsexpansion knapp.

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