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Demonstrationszentrum für ökologisches Bauen Handwerker achten auf Ökologie

Ein in Deutschland nach Angaben der Handwerkskammer Münster einmaliges Demonstrationszentrum für Energie sparendes und ökologisches Bauen ist in der vergangenen Woche im westfälischen Münster eröffnet worden.

HB DÜSSELDORF. Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit rund 1,5 Mill. Euro geförderte Zentrum soll Umweltschutz und Handwerk stärker verzahnen und so der Bauwirtschaft neue ökologische Impulse geben.

„Obwohl Bauen heute vielfach von internationalen Unternehmen geprägt ist, wird doch nach wie vor die große Masse der Baumaßnahmen von kleinen und mittelständischen Handwerksbetrieben ausgeführt“, sagte DBU-Generalsekretär Fritz Brickwedde bei der Eröffnung. „Als Praktiker vor Ort kommt somit dem kleinen Handwerksbetrieb eine entscheidende Schlüsselposition zu.“ Das Demonstrationszentrum will Handwerker in der Meisterschule und in Lehrgängen auf innovative und Umwelt entlastende Bautechniken und - materialien aufmerksam machen und weiterqualifizieren. In das neue Zentrum ist auch das „Kompetenzzentrum Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“ eingezogen, das seit 2001 bei der Handwerkskammer Münster angesiedelt ist.

„Das Handwerk wird in Zukunft noch stärker an der Planung und Gestaltung beteiligt sein, sei es bei Neubauten oder bei der Sanierung“, so Brickwedde. „Deshalb ist es wichtig zu erkennen, wie bedeutsam der einzelne Handwerker für das Baugeschehen ist. Er ist es, der dem Bauherrn ökologische Alternativen vorschlagen und diese in die Tat umsetzen kann. Beim Handwerk liegt es maßgeblich, ob das Wissen, das an den Hochschulen erarbeitet wird, auch in die Praxis getragen wird.“ Die DBU setzt sich seit Jahren für die Einbindung des Umweltschutzes in die Aus- und Weiterbildung des Handwerks ein.

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